<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308</id><updated>2012-02-16T19:35:00.143+05:30</updated><title type='text'>Der Deska in Indien</title><subtitle type='html'>Neues aus dem IISc Bangalore</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>21</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-5583105429198392036</id><published>2008-02-02T18:55:00.000+05:30</published><updated>2008-02-03T20:04:45.181+05:30</updated><title type='text'>Saarbrücken-Berlin-Stockholm</title><content type='html'>Zunächst einmal: Ich habe die Location gewechselt und daher gibt's jetzt unter &lt;a href="http://schwedendeska.blogspot.com"&gt;http://schwedendeska.blogspot.com&lt;/a&gt; das Schweden-Blog. Doch nun der Übergangseintrag...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Berlin:&lt;/b&gt; Hmm...? Jetzt sitze ich hier im schönen Berlin, noch nicht wirklich weg, noch nicht endgültig in der neuen Heimat angekommen, mit dem ehrenwerten Vorsatz mich mitzuteilen, doch da fällt mir auf, während die Verstoffwechselung des vorabendlich aufgenommenen Ethanols sich mit hässlicher Fratze zeigt, dass ich mein Indien-Blog noch gar nicht entsprechend abgeschlossen habe. Nach vielen Wochen des verbalen Exhibitionismus gehört es sich ja nun mal eigentlich, solch ein Tagebuch auch des Werkes angemessen mit prachtvollen Phrasen, wortreich und emotionsgeladen für beendet zu erklären. Doch irgendwie habe ich es die vergangenen Wochen, sei es aus Mangel an Zeit, Muße oder einfach auf Grund fehlender Sätze, nicht auf die Reihe bekommen, ein schönes Resumé auf die Beine zu stellen. Und jetzt geht auch schon gleich mein Anschlussflieger nach Stockholm, daher sag ich einfach noch danke an alle, mit denen ich in Indien eine einmalige Zeit verbracht habe, danke an alle, die mich von zuhause aus mental unterstützt haben, und danke Indien.&lt;br&gt;  &lt;br /&gt;&lt;b&gt;Stockholm:&lt;/b&gt; Die Sonne taucht die Schären südlich von Stockholm in ein traumhaftes Licht, aus den Wäldern luken hier und da rot-weiße Schwedenhäuschen, die Elche grasen gemütlich auf den Hainen, so könnte es zur Begrüßung gerne bleiben, doch den Gefallen tut man mir natürlich nicht. Beim Überfliegen der Stadtgrenze tauchen wir in eine flauschige Schneewolke ein und verlassen diese erst wieder, um im leicht verschneiten Arlanda zu landen. Da sich die eigensinnigen Schweden der allgemeinen Klimaerwärmung hartnäckig verweigern, bietet es sich zurzeit nicht an, nackt durch die Stadt zu laufen - im Sommer gerne, jetzt nicht - und so habe ich präzise ausgewogene 48,3 kg (in Worten: achtundvierzig-komma-drei Kilogramm) Kleidung mitgebracht, die dummerweise a) am Flughafen als Übergepäck ohne weitere Korrekturfaktoren direkt in Gold aufgewogen wurden und b) jetzt in meine Übergangswohnung nach Solna befördert werden müssen. Aber auf diese Weise muss ich wenigstens nicht das lieb gewonnene Gefühl, schweißtriefend Gepäckstücke durch die Landschaft zu wuchten, ablegen. Am &lt;i&gt;Huvudsta&lt;/i&gt; angekommen überrascht man mich mit folgender Botschaft: receptionen öppet mellan 9-11, måndag t.o.m. fredag, will sagen, ich hab noch keinen Schlüssel, ich komm hier nicht rein. Öffnungszeiten von neun bis elf morgens kennt man ja schon von Indien her, aber selbst dort tarnt man jene Missstände mit Angaben wie 8 am to 6 pm, auch wenn's nicht stimmt. Die Kräfte schwinden spürbar, also mache ich mich auf, mein Hab und Gut bei einem der umliegenden Geschäfte zwischen zu lagern, um dann anschließend an der Uni am anderen Ende der Stadt meinen Wohnungsschlüssel abzuholen. Zunächst stellt man sich etwas quer, doch im dritten Laden habe ich Erfolg. Sowohl mit dem Gepäckabstellen als auch dem Schwedischsprechen; zwei Stunden in Schweden und ich musste mich noch nicht auf demütigende Englischkonversationen herablassen. Pünktlich zum Sonnenuntergang erreiche ich um 14:40 die Uni, wo ich überaus herzlich empfangen werde. Beim ersten Rundgang durch meine zukünftige Arbeitsstätte fällt vor allem auf, dass die neuen Kollegen nicht nur überaus nett sind, sondern auch wohlklingende und vertraute Namen tragen; in Indien konnte ich mir selbst nach Wochen noch nicht alle Namen der acht (!) Kollegen merken. Einen weiteren Unterschied zu Indien stellen, nicht ganz unerwartet, die Lebenshaltungskosten dar. Mein Kater nimmt mittlerweile unangenehme Züge an, so dass ich den Tag mit einem raschen Abendessen beenden möchte, doch ich brauche fast eine Stunde in dem meiner Wohnung nahe gelegenen Supermarkt, mir eine Grundausstattung aus Salz, Pfeffer, Nudeln, Zwiebeln, Tomaten, Wasser und Bier zuzulegen. Das bangaloreanesische All-Inclusive-Mensa-Programm bot für 65 Rupien (= 1.09 Euro) eine Vierundzwanzigstunden-Verpflegung mit vier Mahlzeiten, meine Flasche Mineralwasser kostet hier umgerechnet 73 Rupien. Ohnehin scheint der Schwede ein gestörtes Verhältnis zu Mineralwasser zu haben. Auf circa zwei Hektar Supermarktfläche wird eine unüberschaubare Anzahl an hochpreisigen, aromatisierten Wassern feilgeboten - Preiselbeere, Mango, Hagebutte, andere Geschmacksrichtungen, deren deutsche Entsprechung ich nicht mal vermuten zu vermag - doch ein einfaches und billiges Wasser soll ich auch nach ausgiebigen Nachforschungen nicht mein Eigen nennen können. Das kommt ganz oben auf meine to-do-Liste: billigen Supermarkt mit Billigwasser finden! Meine Luxusnudeln mit Luxustomatensoße schmecken ziemlich genau so wie normale Nudeln mit normaler Tomatensoße, es ist nun schon fünf Stunden dunkel und so schlafe ich gegen 20 Uhr zum wiederholten Male beim Versuch &lt;i&gt;night on earth&lt;/i&gt; zu schauen ein. Nix gegen Jim Jarmusch, prima Filme, aber es gibt einfach nichts, was mich besser in den Schlaf wiegen kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-5583105429198392036?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/5583105429198392036/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=5583105429198392036' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/5583105429198392036'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/5583105429198392036'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2008/02/saarbrcken-berlin-stockholm.html' title='Saarbrücken-Berlin-Stockholm'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-8453917685357826790</id><published>2007-11-28T17:06:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:50:27.522+05:30</updated><title type='text'>niceclimateniceclimate</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Die Verallgemeinerung der Woche lautet: Der Inder sagt gerne und oft Sachen doppelt. Das trägt natürlich nur in den seltensten Fällen dazu bei, dass das Gesagte auch auf Anhieb verstanden würde, aber er tut es trotzdem. Befindet man sich in Bangalore oder aber, trifft man außerhalb Bangalores auf einen Inder und gibt ihm zu verstehen, dass man in eben dieser Stadt zu wohnen pflege, so eröffnet einem der Eingeborene nach spätestens drei Sätzen das Folgende: Banglore...niceclimateniceclimate. Womit er grundsätzlich ja auch Recht hat. Es gibt sicherlich das Wetter betreffend sehr viele Ecken auf dem Subkontinent, an denen es sich weniger gut leben lässt. Herauszufinden, wie &lt;i&gt;nice&lt;/i&gt; das bangaloreanesische Klima nun wirklich sei, dessen galt mein aufopferungsvoller und uneigennütziger Rechercheeinsatz am letzten Wochenende. Im Gegensatz zu Bangalore antworten auf die Frage nach dem &lt;i&gt;niceclimatniceclimate?&lt;/i&gt; nur schätzungsweise sieben der einemilliardeeinhundertvierzwanzigmillionen Inder Chennai. So entsteige ich nach fünfeinhalbstündiger Zugfahrt in Chennai meinem klimatisierten Abteil und laufe auch prompt gegen eine gewaltige Hitzewand. Nun glaube ich auch zu wissen, weshalb mich die Inder so angrinsten, als ich ihnen erzählte, dass ich meinen Wochenendurlaub im schönen Tamil Nadu verbringen möchte. Außerdem riecht es gehörig nach Fisch, was mich jedoch sehr erfreut, denn dann kann ja auch das Meer nicht mehr weit sein. &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R01TSjq1SDI/AAAAAAAAAYY/9QRy4zJ6iIQ/s1600-h/hirsch.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R01TSjq1SDI/AAAAAAAAAYY/9QRy4zJ6iIQ/s200/hirsch.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137854328177248306" /&gt;&lt;/a&gt; Während eines halbstündigen Fußmarschs zu dem Hotel meiner Wahl entledige ich mich zunächst einmal des gesamten Wassers, das ich überflüssigerweise im Körper eingelagert hatte und beziehe triefend mein erfreulicherweise sauberes und kakerlakenfreies Zimmer. Der nächste Programmpunkt sieht einen Besuch des &lt;i&gt;Indian Institute of Technologie&lt;/i&gt; vor. Leider nutzen die chennaiischen Ricksha-Fahrer grundsätzlich kein &lt;i&gt;meter&lt;/i&gt;, so dass man ohne Kenntnis der Verhältnismäßigkeiten in die Preisdiskussion einsteigen muss. Er sagt 300 Rs, ich sage 150 Rs, wir treffen uns letztendlich bei 200 Rs und ich bin mir sicher immer noch das Doppelte des Angemessenen zu bezahlen. Doch auch das Ziel muss zunächst ausdiskutiert werden, denn keine Sau in Chennai kennt das über die Grenzen des Landes berühmte IIT. Nachdem sich bei drei Passanten erkundigt wurde, was denn der merkwürdige, weiße Typ auf der Rückbank die ganze Zeit stammele, chauffiert man mich alternativ zum &lt;i&gt;[ayéhtii]&lt;/i&gt;. Ahhh, richtig, wie das Zotteltier im Himalaya. Da könnt ich aber auch selbst drauf kommen, doch auf Tamil nuschelt es sich ja auch wieder etwas anders als auf Kannada oder Hindi. &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R01TuTq1SEI/AAAAAAAAAYg/nkZxXntkwno/s1600-h/boot.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R01TuTq1SEI/AAAAAAAAAYg/nkZxXntkwno/s200/boot.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137854804918618178" /&gt;&lt;/a&gt; Am &lt;i&gt;Ayéhtii&lt;/i&gt; angekommen, treffe ich mich mit Basil, ebenfalls einem Opfer der &lt;i&gt;Indogerman Consultancy Service&lt;/i&gt; Visa-Mafia in Frankfurt. Zum ersten Mal machten wir bei eben jenem Schuppen Bekanntschaft, wo man eigentlich sein Visum bekommen soll, es dann aber unter fadenscheinigen Begründungen doch nicht kriegt. Nachdem wir dann auch noch zufällig gemeinsam in Bahrain zwischenstoppten, bot es sich an, sich auch mal auf der sympathischen indischen Halbinsel zu treffen. Das IIT hat einen noch dufteren Campus als das IISc, ne ziemlich imposante &lt;i&gt;Megamess&lt;/i&gt; (die heißt wirklich so) und einfach die besseren Tiere. Statt schuhquietschenden Streifenhörnchen gibt's da prima Hirsche. Doch wenn's schon die ganze Zeit nach Fisch riecht, sollte man sich ja auch das Meer mal anschauen. Der Marina Beach am Golf von Bengalen, der vor knapp drei Jahren auch dem Tsunami zu Opfer gefallen war, ist eine nette Mischung aus indischem Jahrmarkt und Fischeridyll, mitten in der durchaus chaotischen Stadt, da muss sich Chennai bestimmt nicht hinter Bangalore verstecken, liegen hier viele winzige bunte Fischerboote, manche kaum größer als ein Surfbrett, doch genau mit diesen Dingern stürzen sich die Fischer in die doch recht raue See. &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R01UKTq1SFI/AAAAAAAAAYo/YG5xz5ephMc/s1600-h/mylapore.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R01UKTq1SFI/AAAAAAAAAYo/YG5xz5ephMc/s200/mylapore.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137855285954955346" /&gt;&lt;/a&gt; Weiter den Strand aufwärts bekommt man dann den frisch gefangenen Fisch direkt zubereitet, kann sich verschiedenste sonstige Leckereien einverleiben, Plunder kaufen, Karussell fahren oder  sich neben Pappaufstellern indischer Filmstars fotografieren lassen. Nach dem Besuch der am Strand gelegenen Gedenkstätte von MGR, einem Schauspieler, der trotz oder wahrscheinlich eher wegen seiner erstaunlichen Ähnlichkeit zu Muammar al-Gaddafi, erfolgreich in die indische Politik gewechselt war, ist dann etwas Tempel-Sightseeing angesagt. Im Kapaleeshwarar-Tempel angekommen heftet sich uns sehr schnell ein Einheimischer, der auf den ersten Blick wie ein normaler Besucher anmutet, an die Versen und textet uns ein wenig zu. Nicht dass das uninformativ wäre, doch auf nen selbsternannten Tempel-Guide hatten wir eigentlich keine Lust, zumal die Herrschaften dann wohl auch, abschließend nach ihrem uneigennützigen Einsatz, gerne Gehaltsforderungen stellen. Doch nachdem wir uns diesem schließlich doch entledigt haben, kann der gemütliche Teil beginnen. &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R01Uajq1SGI/AAAAAAAAAYw/v75E2NzfOBU/s1600-h/tempel1.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R01Uajq1SGI/AAAAAAAAAYw/v75E2NzfOBU/s200/tempel1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137855565127829602" /&gt;&lt;/a&gt; Wie bereits einmal erwähnt, feiert der Hindu gerne. Und wieder einmal ist daher Festival angesagt, überall brennen Kerzen, der Tempel ist gut gefüllt und Lärm erfüllt den ganzen Innenhof. Super Atmosphäre. Einfach mal hinsetzten, zusehen, wirken lassen. Und wie so oft zeigt sich mal wieder, wie klein die Welt doch ist. Im beschaulichen Chennai mit seinen sieben Millionen Einwohnern, bin ich schon ein wenig überrascht, meinen Ricksha-Fahrer vom Mittag wieder zu treffen. Der freut sich sichtlich, dass ich ihn erkenne, für nen Plausch mangelt es jedoch beiderseits an ausreichend Vokabeln der gegnerischen Sprache. Nach diesem kleinen Vorgeschmack ist am nächsten Tag mal tempeln für Fortgeschrittene angesagt. Am &lt;i&gt;Ayéhtii&lt;/i&gt; treffe ich mich wieder mit Basil, der mit Christopher gleich das nächste frankfurter Konsulatsopfer dabei hat. Scheiße, ist die Welt so verdammt klein. Wir nehmen den Überlandsbus nach Kanchipuram, einer der sieben heiligsten Stätten der Hindus, Stadt der tausend Tempel. &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R01UtDq1SHI/AAAAAAAAAY4/yFDNpp04uYU/s1600-h/tempel2.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R01UtDq1SHI/AAAAAAAAAY4/yFDNpp04uYU/s200/tempel2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137855882955409522" /&gt;&lt;/a&gt; Ganz so viele sind es dann nicht, aber bereits von weitem sieht man die riesigen &lt;i&gt;Gopurams&lt;/i&gt; aus der Landschaft herausragen. Alle Tempel sind von 12:00 bis 16:00 geschlossen, so dass wir uns die Zeit mit einem Besuch in einer Seidenweberei vertreiben. Kanchipuram gilt auch als eines der Seidenzentren in Südindien, wir bitten einen Ricksha-Fahrer uns in eine bestimmte Weberei zu fahren, er fährt uns in eine andere, denn dort bekommt er Provision. Macht nichts, der Besitzer ist sehr nett, wenn auch etwas sehr begeistert von der Grazie mit der wir uns durch die engen Treppen seines Hauses bewegen. Wir steigen auch mal selbst in den Webstuhl und bekommen am Ende bei einem Tee ausführlichste Informationen über die verschiedenen Arten und Qualitäten der Seidentücher. Um vier geht es zunächst zu einem Vishnu-Tempel, wo es wiederum darum geht, einen nervigen Guide abzuschütteln, diesmal getarnt als Priester. &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R01VVDq1SII/AAAAAAAAAZA/snQv5VYG6AQ/s1600-h/janmitpunkt.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R01VVDq1SII/AAAAAAAAAZA/snQv5VYG6AQ/s200/janmitpunkt.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5137856570150176898" /&gt;&lt;/a&gt; Anschließend schauen wir uns noch den größten Tempel an, mit einem gewaltigen sechzig Meter hohen &lt;i&gt;Gopuram&lt;/i&gt; an und erfahren dort einiges über die Merkwürdigkeiten des Shiva-Kultes. Hier stand bis zum letzten Jahr ein angeblich dreitausendfünfhundert Jahre alter Mangobaum, unter dem Shiva und Parvati getraut wurden. Letztes Jahr ist er eingegangen, super Timing! Am Abend geht es zurück nach Chennai, von dort mit dem Nachtzug nach Bangalore. Irgendwie seltsam. Nach noch nicht zwei Monaten fühle ich mich im Chaos Bangalores zuhause, viel besser als das Chaos Chennais. Und ich kann den herbeieilenden Ricksha-Fahrern am bangaloreanischen Bahnhof auf ihre Offerten einer Fahrt nach Hause ins Gammelstadtteil Yeshvanthpur für 120 Rupien gelassen mit einem breiten Grinsen begegnen. Am Ende zahle ich 40 Rupien, hier kenn ich mittlerweile die Preise.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt; Es sind wieder einige Bilder angefallen, die es im &lt;a href="http://picasaweb.google.com/ooodskooo/Nandidurga" target="_blank"&gt;Album&lt;/a&gt; zu bestaunen gilt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/ooodskooo/ChennaiKanchipuram"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/ooodskooo/R01GUjq1RaE/AAAAAAAAAYU/yndVv06MK4g/s160-c/ChennaiKanchipuram.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/ooodskooo/ChennaiKanchipuram" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Chennai/Ka&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;nchipuram-Webalbum&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-8453917685357826790?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/8453917685357826790/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=8453917685357826790' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/8453917685357826790'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/8453917685357826790'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/11/niceclimateniceclimate.html' title='niceclimateniceclimate'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R01TSjq1SDI/AAAAAAAAAYY/9QRy4zJ6iIQ/s72-c/hirsch.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-6747185216744578520</id><published>2007-11-21T12:25:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:50:28.310+05:30</updated><title type='text'>Schlangen!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Lang lang ist es her, dass ich mich hier zu dem in Indien nicht unwichtigen Thema Schlangen geäußert habe, doch nun ist es an der Zeit, einiges richtig zu stellen und möglicherweise Indieninteressierte auf die Tücken und Gefahren indischer Schlangen  aufmerksam zu machen. Hierzu bedarf es jedoch eines kurzen Exkurses, die Schlange betreffend. Eine Möglichkeit in Kontakt mit einer indischen Schlange zu treten, besteht natürlich darin, das Reptil in seinem natürlichen Lebensraum aufzuspüren. Da der IISc-Campus zu großen Teilen aus Grünflächen und Waldanlagen besteht, sollte es auch kein Problem darstellen, früher oder später solchen Kriechtieren zu begegnen. &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R0PeCTq1RYI/AAAAAAAAASM/38qf8eVroEA/s1600-h/schlange.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R0PeCTq1RYI/AAAAAAAAASM/38qf8eVroEA/s200/schlange.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5135192131353527682" /&gt;&lt;/a&gt; So kann auch so ziemlich jeder hier über spannende Erlebnisse mit IISc-Schlangen berichten, die hier überall rumlungern und auch nicht zu den ungiftigsten zählen sollen, doch irgendwie blieb mir ein solches Schlangen-Happening bis jetzt verwehrt. Meine Laborkollegen warnen auch gerne vor den Risiken von Schlangenangriffen auf den gemütlichen Wiesen auf dem Campus. Ok, aber die warnen auch vor dem Essen in meinem Lieblingsbiergarten und vor Feuchtigkeit bei Reaktionen in wässriger Lösung. Eine oft unterschätzte, aber meines Erachtens weitaus größere Gefahr geht jedoch von anderen indischen Schlangen aus, nämlich solchen die sich vor Essensausgabetresen und Kiosken bilden. Hierbei gilt, ähnlich wie im Tierreich, große Schlangen können durchaus Angst und Schrecken verbreiten, doch besonders hohes Gefahrenpotential liegt auf Seiten der kleinen, giftigen. Das Schlangestehen in indischen Warteschlangen erscheint auf den ersten Blick recht einfach und so stürzt sich der hungrige Europäer gerne unvorbereitet in selbige. In großen, Furcht erregenden Warteschlangen nimmt man demnach seinen Platz am Ende ein, sich für den Rest des Nachmittags keine größeren Aktionen mehr vor und wartet. Nach einiger Zeit wähnt man sich dann meist der Nahrung bereits nicht mehr allzu fern, doch dann schlägt die Tücke der großen Schlange gnadenlos zu. &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R0PZBjq1RXI/AAAAAAAAASE/uMZgvPIesi0/s1600-h/queue.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R0PZBjq1RXI/AAAAAAAAASE/uMZgvPIesi0/s200/queue.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5135186620910486898" /&gt;&lt;/a&gt; Ich frage mich seit einiger Zeit, ob der Inder Hinweise seiner Kastenzugehörigkeit irgendwo versteckt am Körper trägt, ob höher gestellte Kasteninder vielleicht anders riechen, aber es scheint eine gewisse Regel zu geben, wonach manchen Zeitgenossen das Schlangestehen nicht vergönnt zu sein mag. Egal in welcher Schlange ich mich bislang befand, von Zeit zu Zeit stoßen gar eilige, grundsätzlich hochgradig unseriös und unsympathisch wirkende Eingeborene auf direktem Weg zum Tresen vor und werden darauf hin auch prompt bedient, ohne dass sich irgend jemand dessen grämen würde oder sich sogar erzürne. Mit Ausnahme des sich wieder einmal wundernden Weißen. Angesichts solcher Dreistigkeit könnte man gerade zu aus der Haut fahren und bei längeren Schlangen bietet es sich an, immer ein blutdrucksenkendes Medikament bei sich zu führen. Erst ein Mal durfte ich Zeuge werden, dass ein allzueiliger Inder auf die aus etwa vierzig Menschen bestehende Schlange hinge- und an deren Ende verwiesen wurde. Während ich und meine schweizer Schlangenbegleitung Raphael dies mit einem Ausdruck der Freude begleiteten, schien der Rest der Schlange, eine solche Intervention eher zu irritieren. Soweit zu der großen Schlange. Was aber, wenn man sich eines unbevölkerten Kiosks gegenüber wähnt. Man sollte erwarten, wenigstens hier problemlos sich einer direkten Bedienung durch das Thekenpersonal erfreuen zu können. &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R0Pedjq1RZI/AAAAAAAAASU/KIassWfMWfo/s1600-h/xinsrc_4720703120912968741426.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R0Pedjq1RZI/AAAAAAAAASU/KIassWfMWfo/s200/xinsrc_4720703120912968741426.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5135192599504962962" /&gt;&lt;/a&gt; Doch da heißt es nun ganz tapfer sein, ruhig und tief durchatmen, seinen Gewaltphantasien nicht zu viel Raum lassen. Es scheint grundsätzlich neben kleinen unbevölkerten Kiosks Untergehölz zu geben, in dem sich tagein, tagaus einige Inder verstecken, darauf wartend, dass ein Ausländer versuche, sich etwas zu kaufen. Hat man erst einmal den Platz direkt vor dem Verkäufer eingenommen und möchte sich seiner Bestellung erleichtern, so schnellen von überall her Arme über des Hungrigen Schultern, die mit Geldscheinen wedelnd ihren Auftrag nuscheln. Und dann natürlich unverzüglich bedient werden. Gerne wird dem Verkäufer gleichzeitig mit einem kurzen &lt;i&gt;"Boss"&lt;/i&gt; signalisiert, wem wohl hier die Vorzugsbehandlung zu teil werde. Ich behaupte einmal, dass ich angesichts dieses Phänomens mein Bestelltiming bereits deutlich verbessert habe, aber egal wo ich hinkomme, so werde ich doch immer noch von ein oder zwei Indern übertölpelt. Aber immer schööön ruhig und tief weiteratmen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-6747185216744578520?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/6747185216744578520/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=6747185216744578520' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/6747185216744578520'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/6747185216744578520'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/11/schlangen.html' title='Schlangen!'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/R0PeCTq1RYI/AAAAAAAAASM/38qf8eVroEA/s72-c/schlange.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-4017492552083946458</id><published>2007-11-17T16:55:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:50:28.497+05:30</updated><title type='text'>India 260-4</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Es sei verziehen, in aller Öffentlichkeit Bier zu trinken, auch die Verwendung von Toilettenpapier, und an guten Tagen können indische Mitbürger wahrscheinlich selbst beim Schlachten eines Rindes auf offener Straße noch mal ein Auge zudrücken. Doch sag einem Inder niemals, dass du dich nicht für Cricket interessierst. Oder noch schlimmer, das Spiel nicht verstehst. Er wird es dir nicht verzeihen, dich mit Ignoranz und Ressentiments geißeln, bis du es dir doch einmal angeschaut und deiner Begeisterung für diese Königin unter den Sportarten freien Lauf gelassen hast. Ähnlich wie eine ausgiebige Impfsession oder auch der Kauf einer Familienpackung Durchfall-Medikamente, als Vorbereitung auf einen Besuch des Subkontinents, ist eine intensive Wikipedia-Recherche bezüglich Cricket unumgänglich. Blauäugig hatte ich dieses versäumt und sah mich so schnell an den Rand der indischen Gesellschaft gedrängt. Selbst die europäischen Existenzkomplizen sprechen gerne und oft über das mir unzugängliche Spiel bzw. praktizieren dieses sogar aktiv. Ok, das Argument das Spiel nicht zu verstehen, zählt nicht. Einer wirft den Ball, der Gegner versucht ihn mit seinem Brett weg zuschlagen und wenn er ihn schön trifft, läuft der mit dem Brett einmal, 20 Meter, auf die andere Seite. Fast immer nur einmal, nicht zweimal oder dreimal, denn, um wiedermal bösartige Gerüchte zu streuen, der Inder bewegt sich lieber nicht zu viel. Auch nicht beim Sport. &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rz7Syjq1RWI/AAAAAAAAAR8/oWcRMDsewCU/s1600-h/cricket.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rz7Syjq1RWI/AAAAAAAAAR8/oWcRMDsewCU/s320/cricket.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5133772391259129186" /&gt;&lt;/a&gt; Das Prinzip des Spiels ist aber verstanden. Was jedoch nicht verstanden ist, ist die Art, das Ergebnis zu publizieren. Was bitte sagt mir &lt;i&gt;India 260-4&lt;/i&gt;? Indien gewinnt, mit 260 &lt;i&gt;runs&lt;/i&gt;, will sagen, die rennen insgesamt 260 mal auf die andere Seite. 4 bedeutet, dass ihnen gleich viermal das hinter dem mit dem Brett stehende Stöckchen runtergefallen ist, was jedoch eigentlich nichts mit dem Ergebnis an sich zu tun hat. Doch was ist mit dem Gegner? Wer war der Gegner überhaupt? Wieviele &lt;i&gt;runs&lt;/i&gt; hatten die denn so? Das ist wohl egal. Warum denn kein ordentliches Ind:Pak 260:238? Komisches Spiel! Doch wie der Zufall so wollte, platzte ich letzte Woche am Abend in meinem Gästehaus in die Fernsehübertragung des dritten Spiels des &lt;i&gt;best-of-five&lt;/i&gt; zwischen Indien und Pakistan. So ein Spiel kann locker mal zehn Stunden und mehr dauern, doch ich kam nun rechtzeitig zur letzten Stunde dieses Matches. Integrationsbewusst wie immer, nahm ich mir nen Tee und sah mir das Spektakel an. Und zu meinem Erstaunen gestaltete sich die Veranstaltung durchaus spannend und die Paks drehten das Spiel noch in den letzten fünf Minuten zu ihren Gunsten. Ich war zugegebenermaßen begeistert. Als einziger im Raum. War aber nicht schlimm, anstatt mich zu vermöbeln, sind alle Inder einfach unverzüglich aufgestanden und gegangen. Infiziert vom Cricket-Virus fieberte ich nun dem nächsten Match entgegen und am Freitag war es dann soweit. Mit dem Highlight nach knappen siebeneinhalb Stunden, dem vorzeitige Ausscheiden eines indischen Topschlägers. Indien gewinnt klar und deutlich und ich habe mich erfolgreich einen Abend zu Tode gelangweilt. Das war dann mal eine besonders kurze Phase der Cricket-Begeisterung. Nein danke, dann doch lieber soziale Vereinsamung. Vereinsamung, so scheint es, sollte mich demnächst auch im Labor ereilen. Denn die Umstellung von Regen- auf Trockenzeit führt mal wieder zu interessanten Veränderungen in Flora und Fauna. Dieses Mal weniger im Reich der Insekten, dafür mehr bei der menschlichen Spezies. Mit dem Beginn der Trockenzeit fallen hier im fast tausend Meter hoch gelegenen Bangalore auch ein wenig die Temperaturen. Es ist, so glaube ich, tagsüber immer noch wärmer als an irgendeinem Tag dieses Sommers in Deutschland, aber der Inder leidet gewaltig unter dem Wintereinbruch. Man kommt sich vor wie auf einer Tuberkulose-Station, überall wird geröchelt und gehustet, bei gemessenen, angenehmen 25°C sitzen die Kollegen hier mit Winterjacke und frieren. Die machen's wohl nicht mehr lange. Auch beim Flanieren über den Campus spielen sich bizarre Szenen ab. Während es mir mit T-Shirt und langer Hose doch recht warm in der Sonne ist, sieht man die Einheimischen auch hier im Dschungel mit der obligatorischen Winterjacke, gerne aber auch mit Schal und/oder Wollmütze. Einfach immer wieder zu Überraschungen aufgelegt, diese Inder.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-4017492552083946458?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/4017492552083946458/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=4017492552083946458' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/4017492552083946458'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/4017492552083946458'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/11/india-260-4.html' title='India 260-4'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rz7Syjq1RWI/AAAAAAAAAR8/oWcRMDsewCU/s72-c/cricket.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-5528237731691750480</id><published>2007-11-12T15:48:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:50:30.044+05:30</updated><title type='text'>Chickballa-Chickballa-Chickballapuuuuur</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;schreit mir der hochmotivierte Mitarbeiter der staatlichen Personenbeförderungs- gesellschaft &lt;i&gt;KSRTC&lt;/i&gt; ins Ohr und ahnt dabei nicht, welche Freude er mir gerade macht. Es ist Samstag, viertel vor drei am Kempegowda Bus Stand, Platform 11, und ich beweise, integrationsbewusst wie ich eben bin, ein miserables Zeitmanagement. Nach vier Wochen Bangalore, vier Wochen Lärm, Hektik und Gestank habe ich mir überlegt, einmal schön die Wellness-Keule auszupacken und mich über's Wochenende alleine auf einen Berg zu setzen. Es gibt natürlich auch touristische Direktbusse zu den &lt;i&gt;Nandidurga&lt;/i&gt; (Bullenberge), aber aufgrund der viel beschworenen Abenteuersteigerung habe ich eine Alternativroute via Chickaballapura gewählt. &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzgjGLilcDI/AAAAAAAAAKc/Q2-4W53eNnI/s1600-h/chik.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzgjGLilcDI/AAAAAAAAAKc/Q2-4W53eNnI/s200/chik.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131890364472717362" /&gt;&lt;/a&gt; Abfahrt wäre eigentlich um 14:30 gewesen, doch wie der Inder nun mal so ist, nimmt er das nicht so eng und so legt der unklimatisierte Bus kurz vor drei, mit mir an Bord, ab. Ich scheine der einzige Nichtinder zu sein, der sich diesen Spaß gönnt. Man fährt längere Zeit durch Bangalores Vororte und einige Kleinstädte, deren Namen ich nicht kenne, weil hier auf dem Lande keine Nachfrage nach lateinischen Lettern besteht, bis ich nach knapp zwei Stunden die Vermutung habe, mein Zwischenziel erreicht zu haben. Nachdem mir eine ältere Inderin dies bestätigt, steige ich also aus. Die Dame auch. Sie läuft weg und ich ahne nicht, dass sie das letzte englischsprachige Wesen gewesen sein sollte, dem ich in Chickaballapura begegnen würde. Die Stadt sieht genau so aus, wie man sich indische Kleinstädte nun mal vorstellt. Eine staubige Durchgangsstraße mit Kühen und Ziegen, staubige Gassen in alle Richtungen weg, mit Straßenständen und Tempeln, Affen und Hunden. &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzgjsrilcEI/AAAAAAAAAKk/hXW-Dxbmsbk/s1600-h/sonne.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzgjsrilcEI/AAAAAAAAAKk/hXW-Dxbmsbk/s200/sonne.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131891025897680962" /&gt;&lt;/a&gt; Willkommen im wahren Indien. Das einzige, was das Bild ein wenig stört, ist eine alte, faltige Frau mit Sari und jeder Menge Goldschmuck, die mit Videorekorder und Fernseher auf dem Arm vor einem Tempel sitzt. Nachdem ich glaube erfahren zu haben, dass der nächste Bus auf die &lt;i&gt;Nandidurga&lt;/i&gt; erst in drei Stunden abfahren wird, bei dem Abfahrtsort herrscht jedoch keinerlei Einigkeit, versuche ich zunächst mir die Zeit mit Herumlaufen zu vertreiben, entscheide mich, da ich nach einer Stunde wohl alles gesehen habe, dann doch lieber eine Ricksha auf den Gipfel des Berges zu nehmen. Überraschenderweise scheint der nette Fahrer weder von einer britischen Besatzung noch Englisch als Amtssprache jemals gehört zu haben, so dass wir unsere Preisvorstellungen mit Händen und Füßen und meinem erbärmlichen Hindi ausdiskutieren müssen. Die Fahrt auf den Berg dauert deutlich länger als ich mir das vorgestellt habe; der mich hin und wieder vermutlich in der Landessprache Kannada zutextende Fahrer hat ernste Probleme, sein untermotorisiertes Gefährt die alpenähnlichen Serpentinen hoch zu wuchten. &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzgkKLilcFI/AAAAAAAAAKs/R7G59QMrIe4/s1600-h/weg.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzgkKLilcFI/AAAAAAAAAKs/R7G59QMrIe4/s200/weg.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131891532703821906" /&gt;&lt;/a&gt; Ab und an muss ich kurz aussteigen, damit das Töfftöff überhaupt noch weiterrollen kann und bei den letzten drei der 35 Kehren darf ich dann sogar meine Ricksha selbst durch die steile Kurve schieben. Aber wer kann schon behaupten, Geld dafür zu bezahlen, eine Ricksha zu schieben? Als wir nach eineinhalb Stunden auf fast 1500 Meter ankommen, ist es bereits stockdunkel. Ohne rechte Orientierung finde ich nach einiger Zeit doch noch das Nehru-Guesthouse. Eine alte britische Sommerresidenz, die von außen ordentlich was daher macht. Hier sollen schon Mahatma Gandhi, Jawaharlal Nehru (der erste indische Ministerpräsident) und sogar Queen Lissi, die zweite, genächtigt haben. Das muss wohl alles so knapp 60 Jahre her sein und genau seit diesem Zeitpunkt hat wohl auch keiner mehr in meinem überteuerten Zimmer feucht durchgewischt. &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rzgkz7ilcGI/AAAAAAAAAK0/WQjYba83b0s/s1600-h/nandi.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rzgkz7ilcGI/AAAAAAAAAK0/WQjYba83b0s/s200/nandi.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131892249963360354" /&gt;&lt;/a&gt; Außen hui, innen pfui. Verdammt schäbig, da macht schlafen keinen Spaß. Aber ich habe immerhin ein Doppelbett, was auch gut so ist, da ich mir mit zwölf ausgewachsenen Kakerlaken das Zimmer teilen muss. Wir einigen uns, dass ich eine Seite des Bettes nehme, die Schaben die andere, was auch erstaunlich gut funktioniert. Nur deren ständiges Geschmatze lässt mich nicht so recht zur Ruhe kommen. Warum schmatzen Kakerlaken eigentlich immer? Und kommt das Wort schäbig von Schabe? Wer's weiß, bitte mailen. Um 6:00 ist dann auch erfreulicherweise die Nacht für mich zu Ende und ich kann endlich zu dem entspannten Teil meiner Reise übergehen. Der Morgen ist doch erstaunlich kühl in dieser Höhe, doch der Ausblick über das vernebelte, 700 Meter tieferliegende Deccan-Plateau und ein traumhafter Sonnenaufgang machen die deutlich zu dünne Oberbekleidung vergessen und nach einem kurzen Frühstück begebe ich mich auf den Weg, den Berg zu erwandern. &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzglMrilcHI/AAAAAAAAAK8/vWuUIEAYb4Q/s1600-h/klippe.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzglMrilcHI/AAAAAAAAAK8/vWuUIEAYb4Q/s200/klippe.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131892675165122674" /&gt;&lt;/a&gt; An einem Sonntag, zudem noch zu &lt;i&gt;Diwali&lt;/i&gt;, sind die &lt;i&gt;Nandidurga&lt;/i&gt; ein beliebtes Ausflugsziel vieler meist junger Bangaloreaner, doch die sitzen einfach nur auf dem, nahe des Parkplatzes gelegenen &lt;i&gt;Tipu's Drop&lt;/i&gt;, einem 600 Meter langen, teilweise recht steilen Granitfelsen. Für mich bedeutet das, dass ich stundenlang über den Gipfel marschieren kann ohne einer Menschenseele zu begegnen, durch dichte dschungelähnliche Wälder und über karge Felslandschaften, vorbei an Bullentempeln und Tipu Sultan's ehemaligem Wochenendpalast. Entlang der zu allen Seiten steil abfallenden Klippen erstrecken sich die Reste einer alten Befestigungsmauer aus dem 16. Jahrhundert, hinter denen sich so manche lauschige Ecke verbirgt. Ich entscheide mich für einen kleinen Felsvorsprung, zwei auf zwei Meter, daneben geht es 500 Meter runter. &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rzg9M7ilcxI/AAAAAAAAARI/1Sa5KDGrHjU/s1600-h/shiva.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rzg9M7ilcxI/AAAAAAAAARI/1Sa5KDGrHjU/s200/shiva.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131919067739157266" /&gt;&lt;/a&gt; Super Location, hier bleibe ich. Nachdem ich es mir für ungefähr eine Stunde gemütlich gemacht und endlich einen ersten gepflegten Sonnenbrand abgeholt habe, mache ich mich langsam auf den Rückweg. Am Nachmittag schaue ich noch kurz im Tal in Nandi Village bei einem beeindruckenden Shiva-Tempel aus dem 9. Jahrhundert vorbei. Shiva kann in unterschiedlichsten Erscheinungen auftreten, besonders beliebt sind die Menschengestalt &lt;i&gt;Natraj&lt;/i&gt; und auf der anderen Seite &lt;i&gt;Linga&lt;/i&gt;, ein einfacher Steinzylinder, von dem es gleich zwei Schreine im Tempel gibt. Nachdem ich mich vor &lt;i&gt;Natraj&lt;/i&gt; mit übel schmeckendem Wasser habe segnen lassen, (ich hoffe, ich habe das richtig verstanden, die grüne Blätterbrühe zu trinken?), bin ich dann bereit, wieder in den Lärm und Gestank Bangalores zurückzukehren. Danke Indien, das war schön.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt; Wegen der Fülle an prima Impressionen, habe ich für Interessierte ein Webalbum über &lt;i&gt;Nandidurga&lt;/i&gt; angelegt. &lt;a href="http://picasaweb.google.com/ooodskooo/Nandidurga" target="_blank"&gt;Hier&lt;/a&gt; geht's zum Album.&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/ooodskooo/Nandidurga" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/ooodskooo/RzgmorilcIE/AAAAAAAAARE/XGE-tSgT1yA/s160-c/Nandidurga.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/ooodskooo/Nandidurga" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;" target="_blank"&gt;Nandidurga-Webalbum&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-5528237731691750480?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/5528237731691750480/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=5528237731691750480' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/5528237731691750480'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/5528237731691750480'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/11/chickballa-chickballa-chickballapuuuuur.html' title='Chickballa-Chickballa-Chickballapuuuuur'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzgjGLilcDI/AAAAAAAAAKc/Q2-4W53eNnI/s72-c/chik.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-754089405294105328</id><published>2007-11-10T13:02:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:50:30.791+05:30</updated><title type='text'>Zu viele Götter verderben den Brei</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;oder so ähnlich lautet eine alte niederländische Bauernregel. Was jedoch nicht auf Indien zutrifft. Da gibt's ja bekanntermaßen besonders viele Götter, denen es natürlich auch entsprechend zu huldigen gilt, was regelmäßige Festivals zur Folge hat. Gegenüber christlichen Feiertagen haben Festivals den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen, aber ähnlichen Glaubensrichtungen, nicht wirklich auf ein Datum einigen können, so dass jeder sein Festival an einem anderen Tage feiert, gerne aber auch noch den des Nachbarn mitnimmt und so auch ruhig mal eine Woche Festival herrscht. So ist auch mein Labor seit einigen Tagen ziemlich ausgestorben, da nur ich und unser neuer Postdoc Bilal aus dem Kashmir noch ernsthaft Chemie betreiben. Der Rest huldigt fleißig. Diese Woche ist &lt;i&gt;Diwali&lt;/i&gt;, das Fest des Lichtes. Ich feiere deshalb unter anderem gerade den Sieg Krishnas über Narakasura (klingt irgendwie, als hätte dieser finstere Gott japanische Vorfahren, oder?), verehre ein wenig die vielärmige Lakshmi und gedenke gleichzeitig noch der Niederkunft des freundlichen Dämons Bali. &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzVe0bilcBI/AAAAAAAAAIs/P0uBzIDWCi8/s1600-h/lichter.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzVe0bilcBI/AAAAAAAAAIs/P0uBzIDWCi8/s200/lichter.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131111605297573906" /&gt;&lt;/a&gt; Man stelle sich vor, jeder dieser Typen hätte sein eigenes Festival bekommen, nicht auszumalen. &lt;i&gt;Diwali&lt;/i&gt; kann man ganz gemütlich zelebrieren, mit einigen Teelichtern vor der Pforte oder etwas Lichterschmuck in den Bäumen. Aber scheinbar konnten sich besonders viele auf Freitag für die &lt;i&gt;Diwali&lt;/i&gt;-Feier einigen, denn gestern war so richtig Stimmung angesagt. Seit Tagen bereits ist überall in der Stadt, besonders gerne aber vor meinem Fenster nachts um halb zwei, Feuerwerk angesagt, was gestern nun also in einem gewaltigen Geballere gipfelte, das über mehrere Stunden Bangalore erschütterte. Nachdem ich mir einige Zeit das etwas dürftige IISc-Feuerwerk angeschaut hatte, trieb es mich dann in die nahe gelegene Turnhalle, wo ich Zeuge eines interessanten Konzertes werden durfte. Ständig wechselnde Musikanten präsentierten unterschiedliche Stilblüten der indischen Musik, das ganze unter Leitung eines Turban-Metal-Inders. Ich hatte ja behauptet, dass Metal-Inder keinen Schnäuzer tragen, doch das trifft wohl doch nicht auf alle zu. Dieser nun gehörte der Gruppe der Sikh an, so dass ich mich sehr an der Kombination aus dickem Vollbart, schwarzem Turban und Metallica-T-Shirt erfreuen konnte. Weniger an der Musik, die ist immer noch recht unzugänglich für mein verwöhntes Ohr. Hier noch ein Nachtrag bezüglich des weiterhin offenen Themas &lt;i&gt;gute Kneipen, schlechte Kneipen&lt;/i&gt;. Wie ich letzte Woche ja bereits vollmundig verkündet hatte, wollten wir uns keineswegs geschlagen geben und weiterhin die Barszene Bangalores erkunden. Letzte Woche Freitag gelang uns hierbei ein entscheidender Durchbruch. Entfernt man sich nur weit genug vom IISc in Richtung Innenstadt, so erhöhen sich die Chancen, gemütlich Bier zu trinken um ein Vielfaches. Dem &lt;i&gt;lonely planet&lt;/i&gt; folgend erbaten wir bei einem Ricksha-Fahrer, uns in die Church Street zu geleiten, wo wir angesichts der Auswahl an Bars geradezu erschlagen wurden. Nach einigen Minuten entschieden wir uns für ein optisch sehr ansprechendes Exemplar, wo außerdem auch noch gutes, wenn auch für recht teures Essen serviert wurde. Alleine mein Mojito schmeckte leider ein wenig nach Spülmittel. Aber davon lass ich mir meine Bar jetzt nicht versauen. Na denn, Prost! Oder wie der Inder sagen würde, wenn er es denn sagen würde: Apki lambi umar ke liye! Irgendwie erkennt man, dass prosten im Hindi keine Bedeutung besitzt, trinkfestere Nationen bedienen sich deutlich einfacheren Aussprüchen, wie &lt;i&gt;Cheers&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Skål&lt;/i&gt; oder auch &lt;i&gt;Budem&lt;/i&gt;. Ich versuche mir gerade vorzustellen, nach vier &lt;i&gt;Haywarth's 5000&lt;/i&gt; noch ein wohldefiniertes &lt;i&gt;Apki lambi umar ke liye&lt;/i&gt; hinzulegen... &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzVfFbilcCI/AAAAAAAAAI0/z8DHVRYjBFg/s1600-h/bar.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzVfFbilcCI/AAAAAAAAAI0/z8DHVRYjBFg/s400/bar.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5131111897355350050" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-754089405294105328?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/754089405294105328/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=754089405294105328' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/754089405294105328'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/754089405294105328'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/11/zu-viele-gtter-verderben-den-brei.html' title='Zu viele Götter verderben den Brei'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzVe0bilcBI/AAAAAAAAAIs/P0uBzIDWCi8/s72-c/lichter.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-7644917057888990040</id><published>2007-11-08T11:17:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:50:31.139+05:30</updated><title type='text'>Affenkacke</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Vor einigen Tagen begab es sich, dass ich die Möglichkeit bekam, der &lt;i&gt;Ph.D.-defence&lt;/i&gt; eines Kollegen aus einem Nachbarlabor beiwohnen zu dürfen. Das ganze Procedere lässt sich prinzipiell weitestgehend mit dem deutschen Affentheater vergleichen, zeigt aber im Detail doch auch seine liebenswürdigen Sonderbarkeiten. Delinquent, zwei Professoren und das interessierte Auditorium versammeln sich in gewohnter Weise in einem Hörsaal. Da der Inder äußerst tierlieb ist, stört es auch niemanden, dass in selbigem eine freundliche Taubenfamilie nistet, welche sich insbesondere zu solch feierlichen Anlässen wie Doktorprüfungen gerne präsentiert und unbeeindruckt angesichts der Menschenmassen hin und wieder zwecks Nahrungsbeschaffung oder Nestoptimierung durch das offene Fenster ein- und ausfliegt. Bei der Präsentation der Arbeit zeigen sich jedoch geringfügige Unterschiede zu deutschen Äquivalenten. Wird in Europa Wert auf eine klar artikulierte und allgemein verständliche Zusammenfassung des Getanen gelegt, so gilt es hier, der Worte gar Vieler in möglichst kleinen Zeiteinheiten unterzubringen. Und der Kollege beherrschte dies ganz hervorragend, wie ohnehin die Mehrheit der Inder sehr sehr viele Wörter in sehr sehr kurzer Zeit zu Sätzen aneinander zu reihen im Stande sind. Für das immer noch ungeübte, europäische Ohr mag das vielleicht einem undefinierbaren, an Information mangelndem Nuscheln gleich kommen, doch das einheimische Publikum schien engagiert der Rede zu folgen. Man kennt ja die Problematik des Pseudoenglischnuschelns auch von Vorträgen japanischer Wissenschaftler, doch lassen sich dabei oft noch, durch das Betrachten der Folien, Rückschlüsse auf den Inhalt des Gesagten ziehen. &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzKhcrilb3I/AAAAAAAAAHM/w67Cej-763s/s1600-h/tritte.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzKhcrilb3I/AAAAAAAAAHM/w67Cej-763s/s200/tritte.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5130340439624609650" /&gt;&lt;/a&gt; Leider blieb mir auch das verwährt. Ziel einer indischen Präsentation ist nicht nur sehr viele Worte in die zwanzigminütige Vorstellung zu integrieren, es gilt wohl auch als schick, die ein oder andere Folie zwischenzuschieben. Fünf Sekunden pro Slide ist in Ordnung, mehr als zehn verschwendete Zeit. Hin und wieder, beispielsweise bei ohnehin unverständlichen und ausladenden Reaktionsmechanismen, sind auch Betrachtungszeiten von maximal 627 Millisekunden zu vertreten. So gelang dem Delinquenten das Kunststück, die äußerst präzise getimten (ich liebe, es Anglizismen zu deklinieren) 20 Minuten mit 92 Slides und 734.199 Wörtern aufzupeppen. Alleine dafür hat er sich meines Erachtens den Hut verdient. Bei der nachfolgenden halbstündigen Exekution durch Doktorvater und Externprüfer zeigte er sich leider deutlich einsilbiger. Dafür brachten die Professoren gerne und viele saukomische Sprüche. Vermute ich einmal, sie lachten zumindest viel über sich selbst, verstanden habe ich auch nur wenig. Wäre doch auch komisch, wenn man als Prof irgendwann sein gewohntes Nuscheln aufgeben müsste und einen seine Studenten womöglich nicht mehr verstehen würden. Doch nach diesen 30 Minuten durften sich dann alle freuen, Prüfung bestanden, alles gut gegangen, da kann man ja mal zur Gratulation die (rechte!!!) Hand schütteln. Nicht ganz! Ein sehr schöner Brauch einem Jubilar seine freudige Anteilnahme Kund zu tun, besteht darin, ihm ein oder gerne auch mehrere Male kräftig in den Arsch zu treten. &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzKhv7ilb4I/AAAAAAAAAHU/IOXmKHZKPGc/s1600-h/affenkacke.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzKhv7ilb4I/AAAAAAAAAHU/IOXmKHZKPGc/s200/affenkacke.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5130340770337091458" /&gt;&lt;/a&gt;  Da das mitunter etwas anstrengend sein könnte und man nicht den benötigten Druck hinter den Tritt bekommt, wenn man aufwärts in die Horizontale treten muss, wird der Zugratulierende an Armen und Beinen waagerecht in die Luft gehalten, so dass man schön von unten zutreten kann. Das sollte man sich für die nächste Feierlichkeit ruhig mal merken, da  kommt richtig Stimmung auf. Gleiches Gratulationsgebaren durfte ich auch kürzlich, als ich zufällig gegen Mitternacht bei meinem Chai-Dealer eine kurze Arbeitspause eingelegt hatte, bewundern. Eine Gruppe von Leuten hatte sich zusammengefunden, um ihres Freundes Geburtstag zu feiern. Kurz vor Mitternacht (die Inder und das Timing???) fingen alle an zu singen und eben wiederum kräftig in den Geehrten reinzutreten. Ein weiteres, mitunter noch schöneres Geburtstagsfeature bestand im Einreiben des Jubilars mit einer braunen Paste, wie ich glaube einer 70:30-Mischung aus Tamarindenmuß und Affenkacke. Na dann mal herzlichen Glückwunsch.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-7644917057888990040?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/7644917057888990040/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=7644917057888990040' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/7644917057888990040'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/7644917057888990040'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/11/affenkacke.html' title='Affenkacke'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzKhcrilb3I/AAAAAAAAAHM/w67Cej-763s/s72-c/tritte.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-6089951671921508967</id><published>2007-11-06T18:17:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:51:17.875+05:30</updated><title type='text'>Eine Busfahrt die ist lustig...</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;...eine Busfahrt, die ist schön. Vor allem, wenn man keine Ahnung hat, wo man gerade hinfährt. Als Tagesziel galt es gestern, das &lt;i&gt;Kingfisher reservation office&lt;/i&gt; in der Vittal-Mallya-Rd ausfindig zu machen und dort Flugtickets zu buchen. Ja, Kingfisher scheint so ziemlich überall seine Finger im Spiel zu haben. Bier, Heavy Metal, Flugzeugfliegen,... sympathischer Laden. &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzBi4rGoYfI/AAAAAAAAAGk/3ODPntyIZe4/s1600-h/kuh.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzBi4rGoYfI/AAAAAAAAAGk/3ODPntyIZe4/s200/kuh.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129708701357728242" /&gt;&lt;/a&gt; Nun könnte man es sich ja einfach machen, eine am Straßenrand wartende Ricksha besteigen und dem Fahrer die Adresse nennen. Die er dann nicht kennt oder falsch versteht. Warum kennen Ricksha-Fahrer eigentlich ihre Stadt nicht? Möglicherweise liegt es daran, dass der Europäer mit seinem Pseudoenglisch einfach zu wenig nuschelt und die Vittal-Mallya-Rd eigentlich Viladirdd auszusprechen wäre. Zumindest bei der Bestellung von Nahrung habe ich mir mittlerweile das Kampfnuscheln angeeignet und werde erschreckenderweise seit genau diesem Zeitpunkt nicht mehr ein zweites Mal meines Begehrens befragt. Das sollte ich wohl besser nicht einreißen lassen. Auf jeden Fall habe ich fest entschlossen, große Abenteuer im Blick, jegliche Rickshas verschmähend, mich auf die Suche nach einer Bushaltestelle gemacht. &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzBjILGoYgI/AAAAAAAAAGs/DmLHfzfzkMw/s1600-h/bus.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzBjILGoYgI/AAAAAAAAAGs/DmLHfzfzkMw/s200/bus.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129708967645700610" /&gt;&lt;/a&gt; Zu meiner Verwunderung befanden sich diese ausschließlich auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Da ich mein Ziel aber im Osten der Stadt vermutete, stieg ich an einer Kreuzung kurzerhands in einen haltenden, angenehm nicht überfüllten Bus und versuchte dem, des Englischen nicht mächtigen, Fahrer, das Ziel seiner Reise zu entlocken. Der von mir bevorzugte &lt;i&gt;Cubbon Park&lt;/i&gt; war's glaube ich nicht, aber sein Kassierer meinte wohl so etwas wie in der Nähe. Hierbei sei zu erwähnen, dass aus Gründen der Abenteuersteigerung öffentliche Busse grundsätzlich nur in irgendeiner, zwar schön anzuschauenden, jedoch für mich nur bedingt informativen, dravidischen Schrift Auskunft über die Endstation erteilen. &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzBjgLGoYhI/AAAAAAAAAG0/ubj_Pp6s6Ns/s1600-h/busplan.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzBjgLGoYhI/AAAAAAAAAG0/ubj_Pp6s6Ns/s200/busplan.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129709379962561042" /&gt;&lt;/a&gt; Ich zahlte 0.14 Euro und blieb geschätzte 35 Minuten sitzen, durchquerte, so glaube ich, die Hälfte aller Stadtteile Bangalores und gewann plötzlich und unerwartet die Orientierung zurück. Diese teilte mir mit, dass ich mich meines Ziels nicht fern, jedoch stetig entfernend wähnte, so dass ich mich an der nächsten Kreuzung entschied, zu Fuß mein Glück zu versuchen. Doch auch für diesen Fall hat die bangalorianesische Stadtverwaltung nicht mit Abenteuer gegeizt. So sind schätzungsweise 11% der Straßen in lateinischen Lettern beschriftet, 35% ausschließlich dravidisch und 54% überhaupt nicht. Stadtplan habe ich auch noch keinen, wenn auch dahingestellt sei, ob mir der geholfen hätte. &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzBjyLGoYiI/AAAAAAAAAG8/wwU071Cz5qs/s1600-h/schild.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzBjyLGoYiI/AAAAAAAAAG8/wwU071Cz5qs/s200/schild.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129709689200206370" /&gt;&lt;/a&gt; Zielstrebig wanderte ich also durch Gassen, deren Namen ich nicht kannte, vorbei an Slums und &lt;i&gt;Esprit&lt;/i&gt;-Shops (diese Kombination findet sich tatsächlich nur fünf Fußminuten voneinander entfernt), um nach 20 Minuten tatsächlich und wie sich im Nachhinein herausstellen durfte, auf dem kürzesten Weg das &lt;i&gt;Kingfisher office&lt;/i&gt; zu erreichen. Da darf ich mir nun ruhig einmal öffentlich selbst auf die Schulter klopfen. Das war großes Kino. Dort angekommen eröffnete mir die soüberhauptnicht nuschelnde und äußerst freundliche Airline-Mitarbeiterin, dass der von mir zuvor recherchierte Flug zu dem von mir zuvor recherchiertem Preis leider nur in dem von mir zuvor verwendeten Internet gültig wäre. &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzBkDLGoYjI/AAAAAAAAAHE/3lz8Wo3hF_s/s1600-h/esprit.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzBkDLGoYjI/AAAAAAAAAHE/3lz8Wo3hF_s/s200/esprit.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129709981257982514" /&gt;&lt;/a&gt; Hier buchen kostet 700 Rupien mehr. Ok, das sind 12.70 Euro, aber für 700 Rupien bekommt man hier eben auch eine zehnstündige Zugfahrt in klimatisiertem Schlafabteil oder eine Woche Abendessen in gehobeneren Restaurants oder fast 50 Stunden Nonstop-Busfahren durch Bangalore. Also dann kein Ticket. Nach soviel Abenteuer hatte ich mir ne Ricksha verdient. Diese brachte mich durch die stinkige Rushhour zurück zum Tata-Institut, wo ich dann 700 Rupien sparte und online buchte.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-6089951671921508967?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/6089951671921508967/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=6089951671921508967' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/6089951671921508967'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/6089951671921508967'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/11/eine-busfahrt-die-ist-lustig.html' title='Eine Busfahrt die ist lustig...'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzBi4rGoYfI/AAAAAAAAAGk/3ODPntyIZe4/s72-c/kuh.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-3572994050297008653</id><published>2007-11-05T03:06:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:51:18.859+05:30</updated><title type='text'>C'mon Bangalore</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Diejenigen, die meinen Ausführungen auf dieser Seite regelmäßig folgen, mögen sich vielleicht einige Einträge zuvor bezüglich meiner Erläuterungen den indischen Metal betreffend gefragt haben, wo der Deska sich nur ständig die ganze Scheiße aus dem Hirn zaubert, aber ich habe auch hierbei weder Kosten noch Mühen gescheut, dieses zugegebenermaßen heikle und von manchen nicht für voll genommene Thema weiter zu verfolgen. Und jetzt kommt's. Haltet euch fest. Wer noch nicht sitzt, bitte vor dem Weiterlesen jenes unbedingt nachholen. Schickt die Kinder und die Oma raus. Denn ich war..... *Spannung* ....... *Trommelwirbel* ...... auf'm Sepultura-Konzert! Leck-mich-am-Arsch! Da fährt man extra auf den sympathischen Subkontinent, um sich mal gehörig die Hirnwindungen reinkarnieren zu lassen und platzt dabei zufällig in die allererste Indien-Tour einer der Metal-Größen seiner Jugend rein. Ok, die Sepultura-Jungs hatten wohl auch schon eine eher schlampig durchgeführte Reinkarnation hinter sich, denn von den Herrschaften aus den guten alten &lt;i&gt;Chaos AD&lt;/i&gt;-Tagen waren nur noch zwei anwesend. Das hat man davon, wenn man sich wider besseres Wissen auf kambodschanische Billig-Reinkarnationen einlässt. Aber nichtsdestotrotz wissen die Brasilianer, wo ihre roots liegen, nämlich in der bereits erwähnten indischen Metal-Bewegung der späten vierziger Jahre. &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Ry19urGoYbI/AAAAAAAAAGE/DxnThErR6Lc/s1600-h/sep2.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Ry19urGoYbI/AAAAAAAAAGE/DxnThErR6Lc/s200/sep2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5128893791442854322" /&gt;&lt;/a&gt; Das ganze Event schimpfte sich &lt;i&gt;Kingfisher Metal Fest&lt;/i&gt;, und so hoffte ich dann auch stilgerecht auf dem Festivalgelände ausreichend mit Kingfisher-Bier versorgt zu werden. Dem war leider keineswegs so, aber man wundert sich ja mittlerweile bezüglich Bier in Indien über nichts mehr. Hauptsponsor ist der größte Bierkonzern und man bekommt auf dem ganzen Platz keinen Tropfen Gerstenbrause. Dafür schien es wohl irgendwo einen Stand mit lecker Marihuana gegeben zu haben, denn egal wo man sich aufhielt, roch es ganz prima nach Sportzigarette. Doch nun zum Wesentlichen, dem Köpfeschütteln. Nach vier aufeinander folgenden Abtastkontrollen von zusehends mehr nach indischem Militär ausschauendem Wachpersonal, einer der Abtaster trug sogar Schlagstock und einen schicken dunkelgrünen Einsatzhelm, durfte ich dann auch endlich das Bühnenareal betreten und es begrüßte mich bereits die lokale Vorgruppe Brahma unter Leitung DER indischen James Hetfield-Imitation Nummer eins mit dem Metallica-Klassiker &lt;i&gt;the memory remains&lt;/i&gt;. &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Ry1-YbGoYcI/AAAAAAAAAGM/LYbvq-rEnyQ/s1600-h/sep1.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Ry1-YbGoYcI/AAAAAAAAAGM/LYbvq-rEnyQ/s200/sep1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5128894508702392770" /&gt;&lt;/a&gt; Ich muss gestehen, dass der gute Mann auch stimmlich wirklich dicht am Original dran war, Chapeau. Leider waren insbesondere die Hammett- und Ulrich-Äquivalente deutlich weiter davon entfernt. Als nach einer kurzen Umbaupause die Headliner um 19:20, hinter das indische Zeitmanagement werde ich wohl niemals blicken, dann mit &lt;i&gt;refuse/resist&lt;/i&gt; eröffneten, war die Welt fast endgültig in Ordnung. Super Show, super Mucke, aber irgendwie fehlt der Zottel-Cavalera mir schon. Nix gegen den Neuen, doch Sepultura ist halt Max Cavalera, und umgekehrt. &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Ry1-m7GoYdI/AAAAAAAAAGU/lk4ff2gIZnk/s1600-h/sep3.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Ry1-m7GoYdI/AAAAAAAAAGU/lk4ff2gIZnk/s200/sep3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5128894757810495954" /&gt;&lt;/a&gt; Den könnten sie ruhig mal wieder in seine alte Position karnieren. Erschreckendes wurde jedoch beim Wasserlassen offenbart. Hin und wieder drängt sich ja immer noch der Verdacht auf, dass es sich bei Indien um ein so genanntes Schwellenland handele. Doch ich konnte nun den untrüglichen Indikator dafür entdecken, dass uns die Inder bereits unbemerkt deutlich im Industrienationen-Ranking überholt haben. Quälen sich in Deutschland weiterhin jährlich Hunderttausende Musikinteressierter durch knöcheltief verkotete Dixies, so geniest der indische Metalfan bereits den Luxus von Plastikzellen mit Blickschutz auf den berüchtigten Kegel, Wasserspülung und Waschbecken. &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Ry1-y7GoYeI/AAAAAAAAAGc/14ZA_tSvmF8/s1600-h/sep4.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Ry1-y7GoYeI/AAAAAAAAAGc/14ZA_tSvmF8/s200/sep4.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5128894963968926178" /&gt;&lt;/a&gt; Oder erfreuen sich hier Menschen, die derart perfektioniert köpfeschütteln, einfach eines besonders hohen Ansehens und wird ihnen daher mit Annehmlichkeiten umschmeichelt? Um 21:13 war dann Schluss. Und merke: Metal-interessierte Inder tragen keinen Schnäuzer.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-3572994050297008653?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/3572994050297008653/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=3572994050297008653' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/3572994050297008653'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/3572994050297008653'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/11/diejenigen-die-meinen-ausfhrungen-auf.html' title='C&apos;mon Bangalore'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Ry19urGoYbI/AAAAAAAAAGE/DxnThErR6Lc/s72-c/sep2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-1432281920193431115</id><published>2007-11-03T06:31:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:51:19.779+05:30</updated><title type='text'>Gute Kneipen, schlechte Kneipen (Teil zwei)</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Auf dem Campus gibt es natürlich auch kein Bier. Für wen denn auch? Für die handvoll Leute, die sich auch das überteuerte Toilettenpapier kaufen? Dabei gäbe es Verkaufsmöglichkeiten genug. Als Verpflegungsalternative zur mess findet man an vielen Ecken Coffee-, Tea- oder Fruit-Corner, kleine Kioske oder auch meine neue Lieblingslokalität, das &lt;i&gt;kabini canteen&lt;/i&gt;. &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RysasrGoYXI/AAAAAAAAAFk/DiG1dfQhg78/s1600-h/kabini1.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RysasrGoYXI/AAAAAAAAAFk/DiG1dfQhg78/s200/kabini1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5128221955478544754" /&gt;&lt;/a&gt; Dabei handelt es sich um einen gemütlichen Biergarten mit Live-Outdoor-Küche, nur dass irgendwie keiner Biergarten dazu sagt. Genau aus diesem Grund ist wohl auch noch niemandem aufgefallen, dass das zum Biergarten unabdingbar zugehörige Bier auf der Speisekarte vergessen wurde. Ich sollte vielleicht doch einmal in meinem Hindi-Kauderwelsch-Sprachführer nachschlagen und diesen Faux pas bei Gelegenheit anmerken. Aber essen kann man hier trotzdem gut (siehe Foto). &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rysa8rGoYYI/AAAAAAAAAFs/haXpSNWk5ME/s1600-h/kabini2.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rysa8rGoYYI/AAAAAAAAAFs/haXpSNWk5ME/s200/kabini2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5128222230356451714" /&gt;&lt;/a&gt; Da einem also das Schicksal weder auf noch um den Campus herum zubilligt, auf eine der Kombinationen 'Bier + gemütlich Sitzen' beziehungsweise 'gemütlich Sitzen + Bier' zu treffen, muss man wohl oder übel eine Ricksha-Reise ins Zentrum der Stadt unternehmen, um entsprechendes vorzufinden. So geschehen am letzten Wochenende im Rahmen der Arbeitsgruppe 'Europäer trinken in Indien Bier'. Für 0.90 Euro kann man bereits zu dritt eine Ricksha bis zur berühmten MG Road erhalten, wo es dann den 13. Stock eines Hochhauses zu erklimmen galt. Das dort befindliche &lt;i&gt;13th floor&lt;/i&gt; gehört wohl zu den nobleren Schuppen, was nicht erst durch die Notwendigkeit einer Reservierung deutlich wurde. Ein Eintritt von 9 Euro schmerzt nach zwei Wochen Indien zwar gewaltig, ich glaube, dass ich in dieser Zeit insgesamt kaum mehr als 9 Euro für Nahrungsmittel habe ausgeben müssen, Bierpreise von 4.50 Euro für 650 ml &lt;i&gt;Kingfisher&lt;/i&gt; &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RysbWLGoYZI/AAAAAAAAAF0/vpkCsUm7-nk/s1600-h/13.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RysbWLGoYZI/AAAAAAAAAF0/vpkCsUm7-nk/s200/13.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5128222668443115922" /&gt;&lt;/a&gt; können auch problemlos mit europäischer Konkurrenz mithalten, aber... Auf einer gemütlichen Couch auf einer Dachterrasse mit Blick über das nächtliche Bangalore mal schön nen Gin Tonic schlürfen, das hat was. Auch Publikum und Musik gehörten durchaus zu der angenehmeren Sorte, aber irgendwie fehlt immer noch so die ganz normale Bar. Warum hat denn eigentlich der Einraum noch keine Filiale hier eröffnet? Das werde ich schwer bemängeln müssen, wenn ich zurück bin. Doch wir geben nicht auf. Heute ist Freitag, und heute wird die Abendplanung einmal nicht dem Zufall überlassen sondern meinem &lt;i&gt;lonely planet&lt;/i&gt;, denn der hat immer recht. Zuletzt folgt noch eine kurze Richtigstellung. In einem Anfall von Technikfanatismus habe ich ja diese Woche eine kleine Infoecke bezüglich des Wetters in Bangalore für den interessierten Besucher auf meiner Seite einrichten wollen. Nein! es hat hier keineswegs seit Tagen 18°C und Dauerregen! Ich weiß wirklich nicht, welches drittklassische Kachelmannorakel bei &lt;i&gt;wetter.com&lt;/i&gt; für das Würfeln der Klimabotschaften zuständig ist. Möglicherweise habe ich ja aber auch einfach versehentlich den weltberühmten Luftkurort Bangalore im Main-Odenwald-Kreis ausgewählt? Wer weiß das schon so genau. &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rysbw7GoYaI/AAAAAAAAAF8/F5i9yypNb6c/s1600-h/buch.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rysbw7GoYaI/AAAAAAAAAF8/F5i9yypNb6c/s200/buch.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5128223128004616610" /&gt;&lt;/a&gt; Auf jeden Fall sind wir hier erfreulicherweise weit von solchem mitteleuropäischen Schlechtlaunewetter entfernt. Bei 25°C und Sonnenschein satt ließe es sich prima den Rest des Jahres im Biergarten herumsitzen. Ließe sich, denn eben solcher befindet sich ja noch in der Selbstfindungsphase und das ist auch gut so, sonst müsste ich mich vielleicht ein klein wenig ärgern, da ich aufgrund meiner ausfüllenden Maloche, zwölf Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, und das ist ausnahmsweise mal kein Witz, nur noch schlecht Zeit dazu finden würde.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-1432281920193431115?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/1432281920193431115/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=1432281920193431115' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/1432281920193431115'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/1432281920193431115'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/11/gute-kneipen-schlechte-kneipen-teil.html' title='Gute Kneipen, schlechte Kneipen (Teil zwei)'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RysasrGoYXI/AAAAAAAAAFk/DiG1dfQhg78/s72-c/kabini1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-7616020822220172178</id><published>2007-11-01T02:28:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:51:19.943+05:30</updated><title type='text'>Gute Kneipen, schlechte Kneipen (Teil eins)</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Ja, es gibt einen markanten Unterschied zwischen indischen Wissenschaftlern und europäischen Wissenschaftlern, und nein, es ist nicht der Schnäuzer. Es ist das Verhältnis zu Bier. Stellt man einer Gruppe europäischer Wissenschaftler eine kühle Kiste Bier vor die Nase, so dürfte diese, absolut unabhängig von der Größe der Gruppe, innerhalb einer Stunde geleert sein. Natürlich nur nach Feierabend. Dieses Phänomen beschränkt sich dabei keinesfalls auf irgendeine Fachrichtung oder Nationalität, wie die Fallstudie &lt;i&gt;Indian Institute of Science - Bangalore&lt;/i&gt; mit einhundertprozentiger Verifizierung der Arbeitshypothese belegen konnte. Anders bei den Indern, wo das Biertrinken sich offenbar nicht mit der Verantwortung, die Bildungselite repräsentieren zu müssen, vereinbaren lässt. Ok, bei wiederum anderen Völkern bleibt es ausschließlich den Repräsentanten und Dorfältesten vorbehalten, sich öffentlich ordentlich die Birne wegzukiffen, daher: jedem das seine. Soll auch gewiss kein Vorwurf sein, dass indische Kollegen keine Gerstenbrause schlürfen, aber aus diesem Sachverhalt ergibt sich folgendes Problem. Man findet um das IISc herum keine gescheite Bar! Und das in der &lt;i&gt;Pub-City&lt;/i&gt; Bangalore. Dies ist nun keine wilde Vermutung sondern Resultat knallharter Recherche, die ich gemeinsam mit meinem Lieblingsschweizer Raphael seit zwei Wochen betreibe. Wir konnten uns dabei zwar bereits von stockdunkler, schäbiger Kaschemme über dunkle, schäbige Kaschemme bis zu einem nicht schäbigen, Bier servierenden Restaurant hocharbeiten, erhoffter Lustgewinn beim Feierabendbier in gemütlicher Kneipenumgebung blieb jedoch noch weitgehend aus. Ach ja, Bier servierende Restaurants sind natürlich auch Mangelware, da &lt;i&gt;veg food&lt;/i&gt; und Alkohol sich nicht vertragen. Also ethisch gesehen. Unter Bar muss man sich also eine befestigte Häuseröffnung in unbefestigter Seitenstraße vorstellen (siehe Foto), &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Ryg8kbGoYWI/AAAAAAAAAEs/Pjz_FlNvf5c/s1600-h/yeshvant.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Ryg8kbGoYWI/AAAAAAAAAEs/Pjz_FlNvf5c/s320/yeshvant.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127414772209836386" /&gt;&lt;/a&gt; bei der nach einem schmalen, mit hell leuchtender Bierwerbung geschmückten Eingangsbereich eine dreckige, oft verzweigte Ansammlung großer und kleiner unbeleuchteter, aber bestuhlter Räumlichkeiten folgt. Auch das Publikum scheint offenbar nicht der stets wachsenden Schar der IT-Boom-Yuppies Bangalores anzugehören und zusammenfassend entsteht so ein Bahnhofskneipenflair à la Saarbrücken-Burbach. Nur noch besser. Und Bahnhofkneipen-like wird dann auch gerne das dem Bahnhofskneipen-Export-äquivalente &lt;i&gt;super strong beer&lt;/i&gt; aufgetischt. &lt;i&gt;Super strong beer&lt;/i&gt; enthält ca. 8 Vol-% niedersiedende, oxidierte Kohlenwasserstoffe und wird in Flaschen à 650 ml zum Preis von 60 Rupien (knapp ein Euro) verkauft. Bei der Bestellung hat man grundsätzlich eine große Auswahl an verschiedenen indischen &lt;i&gt;super strong&lt;/i&gt; Bieren, Karte gibt's keine, man entscheidet sich dann für einen der vielen genannten Namen,... und bekommt immer &lt;i&gt;Haywarth's 5000&lt;/i&gt;. Es ist wirklich erstaunlich, wie es gelingt, diesen Markennamen bis zur Unkenntlichkeit zu vernuscheln. Nach einer Flasche &lt;i&gt;Haywarth's 5000&lt;/i&gt; ist dann leider immer schon Zeit ins Bett zugehen, zum einen, da die Sperrstunde um 23:30 gnadenlos zuschlägt, zum anderen, weil man nach einer Flasche auch einfach genug hat. Nicht, dass es nicht schmecken würde, aber Umrechnungen auf deutsche Flaschenformate (ein &lt;i&gt;Haywarth's&lt;/i&gt; entspräche dem Alkohol von drei Pils) scheitern kläglich. Nach drei Pils hatte ich noch nie derart Seegang. Aber wir geben nicht auf und werden solange weiter &lt;i&gt;Haywarth's 5000&lt;/i&gt; trinken, bis wir die Top-Bar in Südindien aufgetan haben... Fortsetzung folgt&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-7616020822220172178?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/7616020822220172178/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=7616020822220172178' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/7616020822220172178'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/7616020822220172178'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/10/gute-kneipen-schlechte-kneipen-teil.html' title='Gute Kneipen, schlechte Kneipen (Teil eins)'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Ryg8kbGoYWI/AAAAAAAAAEs/Pjz_FlNvf5c/s72-c/yeshvant.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-4047591097882150082</id><published>2007-10-30T05:24:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:51:20.218+05:30</updated><title type='text'>Christbaumkugel-Massaker</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Es ereignet sich alljährlich in der westlichen Welt, dass man kurz vor Ende des Jahres Nadelbäume in die Stuben zerrt, welche mit bunten Holzfiguren, Kerzen und Glaskugeln herausgeputzt werden, um davor dann das Weihnachtsfest zu begehen. Doch es scheint so, als gäbe es hier im weihnachtsmuffeligen Asien einen boomenden Parallelmarkt für europäische B-Ware-Weihnachsbaumkugeln. So hat ein ausgebuffter Inder seinerzeit wohl herausgefunden, dass sich in diesem Baumschmuck auch hervorragend chemische Reaktionen durchführen lassen, was zur Folge hat, dass im indischen Labor auch heute noch, mit Normschliff versehene, Adaptionen dieser äußerst dünnwandigen Glasgebilde gefunden werden. Den unbedachten Neuinder mit seiner minder ausgeprägten Feinmotorik stellt dies mitunter aber vor schwerwiegende Probleme beim Handling jener Reaktionsgebinde. So ereilte auch mich das Schicksal, ein solches Glasbehältnis mit bloßen Händen zum Bersten zu bringen. Angesichts einer kleinen, wenn auch tiefen Schnittwunde sollte man sich ja normalerweise nicht länger als fünf Minuten grämen, jedoch dürfte ein Besuch der hiesigen Ambulanz auch mental gefestigteren Zeitgenossen die Schweißperlen auf die Stirn treiben. &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RyXCubGoYVI/AAAAAAAAAEk/tvZ6Bn1uXIk/s1600-h/health.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RyXCubGoYVI/AAAAAAAAAEk/tvZ6Bn1uXIk/s320/health.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126717853636518226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; Der freundliche, des Englischen, so glaube ich zumindest, nicht mächtige Arzthelfer, der sich gerade noch von seiner kürzlich vollbrachten, anstrengenden Reinkarnation aus dem Körper eines Schlachters erholte, ließ keinerlei Zeit verstreichen, mit seiner während der Kolonialzeit zuletzt geschärften Schere zu versuchen, verbliebene Hautfetzen zu beseitigen. Nach seinem dritten Versuch und meines dritten Abwägens, ob die Bewusstlosigkeit in diesem Falle nicht die entspanntere Alternative sei, hatte er es dann auch geschafft. Im Nachhinein bin ich eigentlich recht froh, dass er lediglich eine stumpfe Schere zur Hand hatte, da ich mit einem Skalpell vermutlich mit einer unangekündigten Komplettamputation meines Daumens hätte rechnen müssen. Aber es geht ja nichts über eine ordentliche Wundpflege. So machte ich mich am nächsten Tag, als der Schmerz bereits etwas nachzulassen begann, auf, um in der Ambulanz meines Vertrauens den mittlerweile recht unansehnlichen Verband wechseln zu lassen. Der freundliche Arzthelfer war unterdes wohl bereits weiterreinkarniert worden, so dass eine ebenfalls freundliche Kollegin mir kurzerhands die Wundauflage runterriss, was mit einem neuerlich hohen Blutverlust quittiert wurde. Danke sehr! Ich habe mich nun auf meine mitgebrachte Reiseapotheke zurückbesonnen und damit begonnen, die Wundpflege selbst zu übernehmen. Und ich finde es sieht mittlerweile schon besser aus. Nicht gut, aber es wäre doch auch schade gewesen, ohne ein bleibendes Andenken nach Hause zu kommen. Und merke: Auch indische Krankenhefte sind rosa. Krankenhefte haben den Vorteil, dass der Arzt jedes Zipperlein des Patienten direkt nachschlagen kann. Weiterhin mindert dies den Langeweilefaktor im Warteraum. Mein Ambulanznachbar zeigte mir voller Stolz sein rosa Heftchen, samt aller Notizen über Anpassungsschwierigkeiten und sonstiger psychischer Auffälligkeiten. Aber diese Diagnose hätte ich ihm auch ohne Einblick in die Akte nach fünf Minuten ausstellen können. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-4047591097882150082?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/4047591097882150082/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=4047591097882150082' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/4047591097882150082'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/4047591097882150082'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/10/christbaumkugel-massaker.html' title='Christbaumkugel-Massaker'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RyXCubGoYVI/AAAAAAAAAEk/tvZ6Bn1uXIk/s72-c/health.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-4072014076764286641</id><published>2007-10-26T23:26:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:51:20.766+05:30</updated><title type='text'>Der Teufel ist ein Streifenhörnchen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Denn... Da ist man furchtlos, ja geradezu übermütig und genehmigt sich wider besseres Wissen und gut gemeinte Ratschläge &lt;i&gt;unbottled water&lt;/i&gt; und speist in Lokalitäten, deren Küche in der Heimat noch nicht einmal als Verwahranstalt für Nutzvieh eine Zulassung erlangen würde, doch was rafft einen dahin und bannt für geraume Zeit auf den Ort, wo auch der König zu Fuß hingeht. Der Kaffee am morgen! Mich, der in der Lage ist, sich mitunter Tage lang ausschließlich von diesem wunderbaren Getränk zu ernähren. Und dann das? Ok, das war jetzt keinesfalls die original asiatische Diarrhöe, bei der man flux ein Drittel seines Körpergewichtes verliert. Und außerdem war ich perfekt vorbereitet. &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RyF7ULGoYTI/AAAAAAAAAEU/KuxXpkNt9Ps/s1600-h/velo.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RyF7ULGoYTI/AAAAAAAAAEU/KuxXpkNt9Ps/s200/velo.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125513437432537394" /&gt;&lt;/a&gt; Ich habe mir Klopapier gekauft. Toilettenpapier ist kein Gegenstand des alltäglichen Lebens hier in Indien. Anstelle dessen findet man lediglich einen Eimer Wasser neben der Schüssel. Ich hatte die Problematik mit der linken Hand ja bereits einmal angedeutet, möchte dazu jedoch keinesfalls ins Detail gehen, da ich vermeide, mir Gedanken bezüglich dieses Procederes zu machen.  Das kann ja jeder selbst tun, wenn er es denn für nötig erachte. Wer's macht, bitte keinesfalls mailen oder Kommentare schreiben, ich will's nicht wissen! Da Toilettenpapier also nur von Ausländern verwandt wird, gilt auch hier nicht das indische Preisprofil, so dass man für eine Rolle, merke eine Rolle, nicht Paket, fast einen Euro berappen darf. Ungefähr für das gleiche Geld bekommt man auch ein ausgiebiges Abendessen in durchaus annehmbaren Restaurants. Neben dem Toilettenpapier habe ich mir außerdem endlich den längst fälligen Schirm zugelegt und wie erwartet regnet es seitdem nur noch sporadisch. Und ein Fahrrad habe ich auch. &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RyF717GoYUI/AAAAAAAAAEc/ZU2jhQbfApw/s1600-h/veloaction.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RyF717GoYUI/AAAAAAAAAEc/ZU2jhQbfApw/s200/veloaction.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125514017253122370" /&gt;&lt;/a&gt; Ein wirklich schönes Velo, wie ich finde. Wenn mir nun noch etwas die Bräune ins Gesicht kriechen möge und ich anfinge, unverständliches Englisch zu nuscheln, würde ich problemlos als Einheimischer durchgehen. Was ich mir nicht gekauft habe, sondern mir "besorgt" wurde, ist meine SIM-Karte. Denn wie ich erfuhr, bedarf es bei der Anschaffung einer SIM-Karte wiederum eines vermutlich rosafarbenen Formulars samt einiger Passfotos und sich-zweimal-auf-den-Kopf-Stellens. Doch nun kann ich praktisch hemmungslos in ganz Indien für unglaublich wenig Geld herumtelefonieren. Weiß nur noch nicht mit wem. Soviel Leute mit indischen Telefonen kenn ich ja jetzt nicht.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-4072014076764286641?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/4072014076764286641/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=4072014076764286641' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/4072014076764286641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/4072014076764286641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/10/der-teufel-ist-ein-streifenhrnchen.html' title='Der Teufel ist ein Streifenhörnchen'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RyF7ULGoYTI/AAAAAAAAAEU/KuxXpkNt9Ps/s72-c/velo.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-5051090019353431462</id><published>2007-10-25T07:45:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:51:20.955+05:30</updated><title type='text'>Pracht möchte Resultat allen würdigen Schaffens sein</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Was das mit meinen Reinkarnationsversuchen an der Topadresse für Reinkarnationen aller Art zu tun hat? Nix. Aber als ich diesen Satz kürzlich bei meinem neuen Lieblingsschriftsteller erspähen durfte, wusste ich. Den will ich auch. Und so habe ich ihn geklaut. Sorry Max, kommt auch nicht wieder vor. Doch nehmen wir die Reinkarnation direkt einmal dankend als Stichwort, wenn sie denn schon geschrieben steht. So möchte ich heute gerne, etwas philosophisch vielleicht, die Frage in den Raum stellen: Kann der Inder auch einfach so reinkarnieren, nachts während er schläft, oder in der Mittagspause? Bzw. reinkarniert werden? Ist das eigentlich eine aktive oder passive Handlung? Wer's weiß, darf auch gerne mailen. Oder weiter unten einen Kommentar abgeben, gibt auch Fleißsternchen und vielleicht eine schöne Ansichtskarte. Man sehe diese Frage als meinen verzweifelten Versuch, die weit reichende Verpeiltheit dieser mittlerweile fast 20 Prozent der Weltbevölkerung umfassenden Volksgruppe zu erklären. Und die verdächtig langen Mittagspausen. In der Tat frage ich mich seit meiner Ankunft, was die netten Kollegen während des über zweistündigen Lunchbreaks so treiben. Die Antwort. Sie werden reinkarniert. Bzw. reinkarnieren aktiv. Da Reinkarnationen, meines recht laienhaften Wissens nach, stets unter Verlust des Kurzzeitgedächtnisses erfolgen, wandert so jedwede Information, die am Morgen erlangt wurde, direkt ins Nirwana, während der nun von sämtliche Terminen und Absprachen gereinigte Körper die Extrarunde drehen darf. Wenn man dieses Verhalten jedoch einmal als gegeben hingenommen hat, lässt sich's gut damit leben. Man bittet am Morgen, jeden Morgen, immer wieder, höflich, dies oder jedes gemacht zu sehen und wenn man Glück hat, und die Reinkarnation wegen Regens oder eines nicht geplanten, längeren Gesprächs ausfallen muss, hat man gute Chancen, dass seiner Anfrage auch Taten folgen mögen. Das kann mitunter einige Tage dauern, aber das meiste wird doch irgendwann erledigt. Der hier gezeigte Baum wäre meiner Meinung nach beispielsweise ein netter Platz, sich der Reinkarnation hinzugeben. Den sollte ich mal im Auge behalten. &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rx9MQtR9LpI/AAAAAAAAAEM/1xhPRcuHlJE/s1600-h/baum.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rx9MQtR9LpI/AAAAAAAAAEM/1xhPRcuHlJE/s320/baum.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124898750887440018" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; Doch kommen wir zum Heavy Metal. Wie oft hat man sich schon gewünscht, in der Jugend doch etwas mehr dem Heavy Metal gefrönt und ab und an mal schön die damals noch vorhandene Matte geschwungen zu haben? Eigentlich noch nie! Was sich jetzt hier im Mutterland des Heavy Metal und Headbangens bitter rächt. Ähnlich wie mit Linksverkehr ist es auch beim Headbangen. Haben die Kolonialengländer die junge, damals noch von der restlichen Welt unbeachtete, Metalszene bei ihrer Abreise Ende der Vierziger Jahre einfach so mitgenommen, so hat sich das Köpfeschütteln nicht nur halten können, sondern wurde im Folgenden in eine von der breiten Masse akzeptierte Form gebracht. Das Ergebnis ist, dass heute jeder Inder gerne und viel mit dem Kopf wackelt. Aber in die falsche Richtung, wie beim Linksverkehr. Man möge sich vorstellen, man unterhalte sich gemütlich und das Gegenüber unterstreiche jede Bejahung (gibt's dieses Wort tatsächlich? ich kann's eigentlich nicht glauben) mit einem fleißigen Kopfschütteln. Nach spätestens fünf Minuten ist man völlig kirre. Die Frage, ob der Inder denn auch nickend verneine, kann ich leider nicht beantworten, da das Verneinen nicht zur hier gängigen Umgangsform zählen zu scheint. Man gibt dann doch lieber auch bei absoluter Unwissenheit Auskunft, egal welche. Viel unübersichtlicher noch gestaltet sich die kopfschüttelnde Bestätigung außerhalb des Gesprächs. So kam es vor, dass ich auf die Frage, ob denn jener Stuhl noch unbesetzt wäre, mit lediglich einem freundlichen Kopfschütteln Antwort fand; und dann verwundert abdackelte. Aber mittlerweile komme ich so langsam dahinter. Wie beim Linksverkehr. Das wird schon noch... &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-5051090019353431462?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/5051090019353431462/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=5051090019353431462' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/5051090019353431462'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/5051090019353431462'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/10/pracht-mchte-resultat-allen-wrdigen.html' title='Pracht möchte Resultat allen würdigen Schaffens sein'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rx9MQtR9LpI/AAAAAAAAAEM/1xhPRcuHlJE/s72-c/baum.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-679094632261322980</id><published>2007-10-23T06:53:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:51:22.277+05:30</updated><title type='text'>It's time to say goodbye</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nein, ich hab noch nicht die Faxen dicke und werfe hin. Ganz im Gegenteil, das fängt hier an, so richtig Spaß zu machen. Ich kann mittlerweile sogar schon eigenständig die Straße überqueren. Ich habe meinen ersten Naturstoff fertig gestellt (nach fünf Tagen Labor!) und auch schon Mitstreiter für Ausgehaktivitäten gefunden. Leider sind die Inder für solche Geschichten einfach nicht zu haben, dann muss man sich eben doch an die recht übersichtliche Schar der Europäer (sechs an der Zahl) halten. Integration gut und schön, aber es soll ja auch Spaß machen. Doch wovon nun verabschieden? Von meinem alten Gästehaus (für alle, denen es nicht aufgefallen ist, das war nicht der Turm). &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxyjzdR9LmI/AAAAAAAAAD0/6sFjoIAK43k/s1600-h/rucksack.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxyjzdR9LmI/AAAAAAAAAD0/6sFjoIAK43k/s200/rucksack.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124150580469378658" /&gt;&lt;/a&gt; Ich habe also gestern Morgen meine sieben Sachen verschnürt und mich auf den etwa zwanzigminütigen Fußweg in das etwas außerhalb gelegene Alternativdomizil gemacht. Da bin ich doch mal richtig froh, dass ich nicht meine Reiseschrankwand dabei habe. Das nächste Mal gönn' ich mir ne Ricksha. Und jetzt komme ich wohl auch um ein Velo nicht mehr herum. Na wenn das mal gut geht. Im Jawahar ist alles etwas nobler, ich glaube für Indien schon gehobener Standard. Man hat eine klasse Aussicht vom Bett in den Garten und auch der Innenhof erinnert schon eher an eine südeuropäische Ferienanlage denn eine Schlafmöglichkeit für Gastwissenschaftler. &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rxx1QNR9LjI/AAAAAAAAADc/nNDbbwAWPYA/s1600-h/garten.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rxx1QNR9LjI/AAAAAAAAADc/nNDbbwAWPYA/s200/garten.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124099397344112178" /&gt;&lt;/a&gt; Die sind doch eigentlich zum Arbeiten hier. Ich habe sogar ein Zweibettzimmer, weiß nur noch nicht genau, was ich damit nun anstellen könnte. Auch das Bad geizt hier mit waghalsigen Elektroinstallationen, wobei ich nun zur Abwechslung drei Hähne an der Dusche vorgefunden habe und noch nicht dahinter gestiegen bin, wie sich welche Kombination auf das Duschvergnügen auswirken möge. Immer zu Späßen aufgelegt, die Inder. Was es nicht gibt ist WLAN, überhaupt kein Netzwerk. Ich bin mir noch nicht sicher, ob das nun gut oder schlecht ist. Vielleicht nicht mal so übel, dann ärgere ich mir wenigstens nicht die Gicht an den Hals. &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rxx209R9LkI/AAAAAAAAADk/U395-Xhp-ck/s1600-h/jawahar.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rxx209R9LkI/AAAAAAAAADk/U395-Xhp-ck/s200/jawahar.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124101128215932482" /&gt;&lt;/a&gt; Und ich habe die Möglichkeit, mich meiner üppig bemessenen Reiselektüre zu widmen, in sieben Wochen muss das alles durch sein, aber leider wird das Zeug ja auch nur marginal leichter durch's Leerlesen. Aufgrund des weiter andauenden &lt;i&gt;Dasahra&lt;/i&gt; blieb die &lt;i&gt;mess&lt;/i&gt; gestern geschlossen, weshalb ich mich mit drei europäischen Existenzkomplizen zusammentat, um in den Straßen Bangalores nach Nahrung zu fahnden. Zu meiner großen Freude hatten die doch tatsächlich drei ausgehbereite Inder aufgetrieben, so dass der Abend sich zu einer Lehrstunde Indien für Anfänger entwickelte. Mit drei Mann auf einem klapprigen Motorrad durch den indischen Verkehr, anfängliche Zweifel über den Erfolg unserer Mission, zumal Helme hier nicht zur Standardausstattung gehören, wischen schnell großer Begeisterung. Vielleicht muss ich mir hier noch ne kleine Vespa kaufen, kostet ja alles nix, natürlich erst wenn ich den Linksverkehr verinnerlicht habe. Dieser hätte gestern auch fast wieder seine Opfer gefordert, da ich nach Verlassen des Töfftöffs unter Missachtung der hiesigen Verkehrsregeln fast von nem bunt geschmückten Traktor überrollt wurde. Ist aber noch mal gut gegangen. &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxymBdR9LnI/AAAAAAAAAD8/ZYt7UqkC9X8/s1600-h/strasse.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxymBdR9LnI/AAAAAAAAAD8/ZYt7UqkC9X8/s200/strasse.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124153020010802802" /&gt;&lt;/a&gt; Die nächste Lektion beinhaltete das Bestellen im Restaurant. Messfood ist lecker, trägt aber in der Regel kein Namensschild, so dass der ausgehungerte Europäer außerhalb der mess hilflos vor der Karte sitzt, ohne die geringste Vermutung was sich hinter den wohlklingenden Namen der Gerichte wohl verbergen mag. Bei meinem ersten Versuch der Nahrungsaquise, einen Tag zuvor, ohne indische Hilfe in einer Straßenverzehrmöglichkeit, musste ich mich noch auf pures Glück bei der Speisenlotterie verlassen, hat aber auch gut geschmeckt. Diesmal orderten die Partyinder dann zu meiner Erleichterung großzügig verschiedenste Gerichte und erklärten dem staunenden Publikum, um was es sich dabei jeweils handele. So befinde ich mich mittlerweile in der vorteilhaften Lage, kofta, masala, paneer oder gobi 65 bestimmten Zubereitungen zuordnen zu können und das roti vom naan zu unterscheiden. Jetzt hab ich zwar ein entzündetes Auge vom Ohne-Helm-Fahren. Aber viel gelernt. Und merke: Südindisches Essen gibt's bis 9:30 pm, nordindisches bis Punkt 11, wohlgemerkt in selbigem Restaurant.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-679094632261322980?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/679094632261322980/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=679094632261322980' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/679094632261322980'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/679094632261322980'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/10/its-time-to-say-goodbye.html' title='It&apos;s time to say goodbye'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxyjzdR9LmI/AAAAAAAAAD0/6sFjoIAK43k/s72-c/rucksack.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-5395831179048503455</id><published>2007-10-21T22:38:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:51:23.530+05:30</updated><title type='text'>Streifenhörnchen sind nicht giftig</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rxp6BtR9LbI/AAAAAAAAACk/hpaxwYe6JJQ/s1600-h/hund.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rxp6BtR9LbI/AAAAAAAAACk/hpaxwYe6JJQ/s200/hund.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5123541695840726450" /&gt;&lt;/a&gt; Heute mal ein kleines Update in Sachen Tierwelt. Zunächst einmal: Ist der Hund nicht süß? Gibt's ganz viele hier, man weiß aber nie, ob die nicht vielleicht Tollwut haben. Daher: Finger weg. Seit vier Tagen regnet es in monsuntypischer Manier abends von 20:47 bis 23:58. Dieses Event überschneidet sich ärgerlicherweise sowohl mit meinem Heimweg von der mess ins Labor wie auch dem Rückzug in die Turmgemächer, so dass ich mich genötigt sehe, zu meiner Sim-Karte heute auch noch einen Schirm erwerben zu müssen, da versagt selbst das beste Balea-Haarspray. Der Regen bringt nun aber auch eine interessante Erweiterung des Angebotes an Klein- und Kleinsttieren mit sich. So wurde vorgestern meine Arbeitsstätte gegen Abend von einem Insektenangriff biblischen Ausmaßes behelligt. Schätzungsweise zehn Kilogramm an Flügeltierchen verschafften sich binnen Minuten unerlaubten Zutritt, warfen ihre Flügel von sich,... und starben dann. Warum sie das nicht fünf Minuten zuvor draußen vor der Tür gemacht haben, bleibt jetzt wohl für immer deren Geheimnis. Eine ausgedehnte Wikipedia-Recherche ergab, dass es sich dabei um eine asiatische Form der Eintagsfliege (ca. 5 cm Spannweite!) handelte. Ja, viel länger haben die ja dann auch nicht durchgehalten. &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxrXRtR9LfI/AAAAAAAAAC8/Gi72az46NNg/s1600-h/frosch.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxrXRtR9LfI/AAAAAAAAAC8/Gi72az46NNg/s200/frosch.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5123644225300016626" /&gt;&lt;/a&gt; Doch wer macht nun die Sauerei weg? Hilfe kam in Form einiger Frösche (siehe Foto), welche die Kadaver ähnlich schnell entfernten, wie diese zuvor aufgetaucht waren. Einfach clever die Natur. Und so ordentlich. In Indien ist das Ökosystem eben noch so richtig auf Zack. Man sollte die Frösche jedoch beim Reinemachen nicht stören, da ich beim Versuch des Fotografierens von dem grünen Kollegen auf's heftigste attackiert wurde und letztlich verängstigt die Flucht antreten musste. Auch andere Tiere, wie die bereits einmal erwähnten Streifenhörnchen oder auch Krähen zeigen sich bei ihren Aufräumarbeiten vom Menschen relativ unbeeindruckt und gehen gerne mal in Angriffshaltung, was speziell bei den Streifenhörnchen doch eher zum Schmunzeln anregt. Nicht wie bei dem Frosch, der war so richtig fies, da weiß man ja auch nie, wie giftig die Viecher im Dschungel sind. Aber Streifenhörnchen sind nicht giftig! In Indien wird im Übrigen momentan gefeiert, und zwar &lt;i&gt;Vijaya Dashami&lt;/i&gt; (oder auch &lt;i&gt;Dasahra&lt;/i&gt;). &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxrXbdR9LgI/AAAAAAAAADE/2aZgsRZY9d0/s1600-h/traktor.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxrXbdR9LgI/AAAAAAAAADE/2aZgsRZY9d0/s200/traktor.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5123644392803741186" /&gt;&lt;/a&gt; Mein Professor hat mir erklärt, dass dabei ruhig einfach alles mögliche verehrt werden darf, muss dann nicht einer der vielen Götter sein, man kann getrost auch einen netten Baum anbeten oder was man sonst so mag. A worship of things. Da sind die Hindus den ganzen Monotheisten weit voraus. Hier würde sich keiner aufregen und fast nen Krieg anzetteln, nur weil irgendein dänischer Zeichner vielleicht mal eine Traktor-Karikatur veröffentlicht, obwohl das möglicherweise das zur Verehrung auserkorene Objekt darstellt (siehe Foto). Da ärgert man sich vielleicht kurz ein wenig und nach &lt;i&gt;Vijaya Dashami&lt;/i&gt; wird dann ja sowieso wieder dem rüsseligen Autofahrergott Ganesh gehuldigt. An &lt;i&gt;Vijaya Dashami&lt;/i&gt; werden nebenbei auch Eingangspforten hübsch rausgeputzt. &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxrXntR9LhI/AAAAAAAAADM/akpRjPuma9g/s1600-h/melone.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxrXntR9LhI/AAAAAAAAADM/akpRjPuma9g/s200/melone.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5123644603257138706" /&gt;&lt;/a&gt; Über die Tür kommen Blumenkränze, rechts und links davon ein paar Palmwedel oder ähnliches und vor diese dann noch ein schöner aufgeschlagener Kürbis (oder Melone? Ich hab noch nicht davon probiert). Ich bin schon ganz gespannt, welche Tiere dadurch jetzt angelockt werden. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-5395831179048503455?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/5395831179048503455/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=5395831179048503455' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/5395831179048503455'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/5395831179048503455'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/10/streifenhrnchen-sind-nicht-giftig.html' title='Streifenhörnchen sind nicht giftig'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/Rxp6BtR9LbI/AAAAAAAAACk/hpaxwYe6JJQ/s72-c/hund.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-6362931361513921980</id><published>2007-10-19T23:37:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:51:24.003+05:30</updated><title type='text'>Mein Apfel hat Durchfall</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie ist es sonst zu erklären, dass aufgrund der hier regelmäßigen Stromschwankungen, mir mein geliebter Apfel-Rechner stetig seinen Dienst verweigert. Das heißt, eigentlich ist es nur das verwöhnte Skype, das schon bei dem angetäuschten Versuch ein Gespräch in die Heimat anzuzetteln, rumzickt wie eine Gulf-Air-Mitarbeiterin kurz vorm Mittagessen, während sich andere, auch WLAN-abhängige Applikationen problemlos weiternutzen lassen. Na ja, wenn ich schon keinen ordentlichen Kulturschock habe, dann muss halt wenigstens meine letzte funktionsfähige Kommunikationsgelegenheit dran glauben. Warum kann man eigentlich in Bahrain mit deutschem Handy telefonieren, nicht aber in Indien? Egal, ich kauf mir jetzt ne indische Sim-Karte. Aber wer's weiß, mailen! Doch zurück zur Elektrizität. Vor Beginn meiner Reise habe ich des Öfteren von eben jenen Stromschwankungen und -kurzausfällen gelesen und bin davon ausgegangen, dass dieses Phänomen wohl auf die veralteten Vorkriegskraftwerke zurückzuführen wäre. Nach mehrtägiger Recherche kann dies mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verneint werden. Die Stromschwankungen spiegeln, so glaube ich, nur die erschütternd hohe Zahl der aktuellen Kurzschlüsse innerhalb des Netzes wider. Ich habe mich bereits bei Inbetriebnahme meiner Tauchpumpe im Abzug (richtig: ich arbeite mit einer Tauchpumpe im Abzug!!!) gewundert, woher der konstante Funkenflug aus der Steckdose wohl herrühren mag, von dem andauernden Brummen sämtlicher Stecker mal ganz abgesehen. &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxhWWtR9LZI/AAAAAAAAACU/aE2XtTeIqoQ/s1600-h/dusche.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxhWWtR9LZI/AAAAAAAAACU/aE2XtTeIqoQ/s200/dusche.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5122939524245958034" /&gt;&lt;/a&gt; Bei genauerer Betrachtung meines Duschzimmers fiel mir dann mit schelmischer Freude auch das nebenstehend illustrierte Arrangement auf. Bedarf es in Deutschland eines siebenseitigen, keinesfalls rosafarbenen Sonderantrags, um überhaupt Steckdosen in Feuchträumen installieren zu dürfen, natürlich ausschließlich spritzwassergeschützte, so findet sich in meiner Dusche hier in Bangalore ein ungeschütztes Exemplar in ca. 40 cm Entfernung zum Duschkopf inmitten des Wasserkegels. Der geneigte Pragmatiker könnte nun denken wollen, ok, in Indien kann man ja alle Steckdosen durch den danebenliegenden Schalter an- und ausschalten. Doch als Extraschmankerl versorgt exakt diese Dose den Warmwasserboiler, was ein Ausschalten konterkariert. Man möge irritiert die Stirn in Falten legen, aber ja, ich dusche auch am Äquator lieber warm! Die Verwendung von Schaltern für jede einzelne Steckdose eröffnet natürlich eine Reihe weiterer interessanter Möglichkeiten, wie auf nachfolgendem Bild verdeutlicht werden soll. &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxhXJdR9LaI/AAAAAAAAACc/qcy39kHeKgg/s1600-h/kurzschluss.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxhXJdR9LaI/AAAAAAAAACc/qcy39kHeKgg/s200/kurzschluss.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5122940396124319138" /&gt;&lt;/a&gt; (Das Bild ist ein Google-Fundstück und trägt den Namen "Saw this at IISc".) Genau diese Zauberschaltung, die sich nebenbei, zumindest in ähnlicher Form auch bei Chemiestudenten in Physikpraktika großer Beliebtheit erfreut, sorgt meiner Meinung nach dafür, dass mein Skype, die alte Diva, mich demnächst aufgrund mangelnder Sozialkontakte in die Alkoholsucht treibt. Obwohl, ich müsste erst einmal nachforschen, wo es denn in Bangalore überhaupt Alkohol gibt. Na ja, dann hab ich halt mehr Zeit hier rumzulabern. Und merke: Nur Warmduscher betreiben Tauchpumpe und Ethersäule in zwei getrennten Abzügen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Beim Hochladen dieses Eintrags musste ich feststellen, dass das indische Netz gegen elf Uhr vormittags deutlich schneller und zuverlässiger zu arbeiten im Stande ist als zur Abendstunde. Stellt sich jetzt nur die Frage, wer denn bitteschön um 7:30 MEZ schon mit mir Reden möchte.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-6362931361513921980?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/6362931361513921980/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=6362931361513921980' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/6362931361513921980'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/6362931361513921980'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/10/mein-apfel-hat-duchfall.html' title='Mein Apfel hat Durchfall'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxhWWtR9LZI/AAAAAAAAACU/aE2XtTeIqoQ/s72-c/dusche.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-5359817669454354633</id><published>2007-10-17T20:51:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:51:24.349+05:30</updated><title type='text'>Nachts sind alle Katzen grau...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;...und indische Antragsformulare grundsätzlich pink. Sei es der Mensaantrag, Gästehaus oder irgendwelche Bankbögen, alles schön rosa. Nur der Antrag für meine IISc-ID-Card, die mich davor schützen soll, nachts von Sicherheitsdienst oder Polizei in Gewahrsam genommen zu werden, war weiß. Und was man zu allen, rosa wie weißen, Formblättern beilegen muss, ist ein schönes Passfoto. Da ich leider nicht bedacht hatte, ein solches zu importieren, ganz zu schweigen von den bislang benötigten fünf, habe ich mich also aufgemacht, runter von dem sicheren Campus, mich in der Stadt fotografieren zu lassen. &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxZbFtR9LWI/AAAAAAAAACA/nXx-FnDT9Q8/s1600-h/smile.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxZbFtR9LWI/AAAAAAAAACA/nXx-FnDT9Q8/s200/smile.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5122381779792899426" /&gt;&lt;/a&gt; Das Ergebnis ist erschütternd (siehe Foto), soll jedoch nicht aufgrund irgendwelcher Eitelkeiten unter dem Deckmantel des Verschwiegenwerdens untergehen. Und der Typ sagt noch zu mir: "Keep the eyes open. Open! And smile!" Hab ich dann gemacht. Tolle Wurst! Ich frage mich, ob es nicht gefährlicher ist, nachts auf dunkler Straße von der Polizei mit einem solchen Bild erwischt zu werden, als überhaupt keinen Identitätsnachweis mitzuführen, oder alternativ wenigstens ein rosa Formblatt? Aber wie fast überall hier, kann der ungemeine Preisvorteil über so einiges wegtrösten, über tolle Geisterbahnfotos (80 Rs = 1.45 Euro für acht Fotos) wie auch teils ziemlich plörrigen Kaffee (6 Rs = 0.11 Euro). Ich werde wohl überhaupt früher oder später komplett auf Chai umstellen, das mit dem Tee haben die Inder halt einfach drauf. Und den gibt's hier am Tea Border sogar schon für 4 Rs (0.07 Euro). Doch zurück zum Stadtausflug mit Folgen. Trotz frühabendlichen Verkehrs ist das, was man auf der Straße geboten bekommt, noch nicht wirklich dramatisch, zumindest mal hier in der Nähe des IISc, vielleicht vergleichbar mit der Piazza Venezia in Rom zur Mittagszeit. Und das ist auch gut so. Denn was mich hier demnächst wohl umbringen wird, ist nicht die Masse an Fahrzeugen sondern der Linksverkehr. Man muss ja einfach verdammt flott und mutig sein, um eine bangalorische Hauptverkehrsstraße erfolgreich zu passieren. Bekommt man dann aber die Sache mit dem Falschherumfahren nicht auf die Reihe, wird's richtig kribbelig. Eine auf den ersten (europäischen) Blick relativ freie Spur, kann mitunter, aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, parallel mit drei Omnibussen bestückt sein. Kann! So kommt es durchaus auch vor, dass dem noch jetlaggen Nichtinder sanft plätschernder Euroverkehr vorgegaukelt wird, man nimmt es nicht so eng mit irgendwelchen Fahrspuren oder -richtungen, sich jedoch unbemerkt von rechts ebenfalls breite Ricksha-Reihen ihren Weg bahnen. &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxbJ39R9LYI/AAAAAAAAACM/2_EI9XvoAWk/s1600-h/traffic.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxbJ39R9LYI/AAAAAAAAACM/2_EI9XvoAWk/s200/traffic.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5122503589360381314" /&gt;&lt;/a&gt; Na irgendwann werde auch ich das verstanden haben. Bis dahin übe ich hier auf dem Campus, wo sich der Verkehr weitestgehend auf das Velo beschränkt. Wenn ich demnächst dann völlig übermütig bin, besorge ich mir wohl auch ein Fahrrad. Kleine Anmerkung: Wie dem aufmerksamen Betrachter sicherlich nicht entgangen ist, lümmelt auch in dem Bus, aus dem das Foto heraus gemacht wurde, der liebenswerte Rüssel-Ganesh auf dem Armaturenbrett rum. Wusst ich's doch, das ist der Trick! Und merke: Wenn Ratten durch das Labor laufen, kann's so verseucht noch nicht sein!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-5359817669454354633?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/5359817669454354633/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=5359817669454354633' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/5359817669454354633'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/5359817669454354633'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/10/nachts-sind-alle-katzen-grau.html' title='Nachts sind alle Katzen grau...'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxZbFtR9LWI/AAAAAAAAACA/nXx-FnDT9Q8/s72-c/smile.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-5486423475363555715</id><published>2007-10-17T11:17:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:51:24.536+05:30</updated><title type='text'>This mensa is a mess</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Na gut, so schlimm ist's eigentlich gar nicht. Die Mensa heißt hier eben einfach &lt;i&gt;mess&lt;/i&gt;. Und es gibt gleich drei oder vier davon auf dem Campus. Zu welcher man nun geht, scheint wohl eine Philosophie zu sein. Man muss sich auch bei der Anmeldung für eine &lt;i&gt;mess&lt;/i&gt; entscheiden und geht dann den Rest seines Lebens dort hin. Irgendwie romantisch! Gäste dürfen aber vorher die verschiedenen mal ausprobieren, wobei für den ungeübten Probeinder alles eben indisch schmeckt. Ich habe mich jetzt für die &lt;i&gt;mess B&lt;/i&gt; entschieden, nicht zuletzt weil es dort, auf dem ohnehin von nordeuropäischen Austauschstudentinnen überlaufenen Campus, die meisten Schwedinnen geben soll. Das Schöne an indischen Mensen ist der erfrischende Umgang mit der Minderheit &lt;i&gt;non-veg&lt;/i&gt;. Zeichnen sich deutsche Mensen durch das Auszeichnen speziell vegetarischen Essens aus (was für ein duftes Wortspiel), findet man in der mess kleine, kaum bevölkerte Tresen mit &lt;i&gt;non-veg&lt;/i&gt;-Futter. Auch gibt es spezielle Bereiche in die der &lt;i&gt;non-veg&lt;/i&gt; gar nicht darf, Zonen in denen der normale Mensch ungestört seine Okra-Schoten genießen kann, ohne von Fleisch behelligt zu werden. Nach zwei Tagen warte ich nun, neben dem Kulturschock, immer noch auf ne breitgrinsende Diarrhöe. Das Essen ist wie nicht anders erwartet verdammt gut, selbst die Schärfe hält sich in Grenzen, will heißen, ich musste noch nicht schreiend raus rennen, aber man rechnet ja doch mit der ein oder anderen Magen-Darm-Unpässlichkeit. &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxTwa9R9LTI/AAAAAAAAABo/Y0f0niimbDM/s1600-h/IMG_0044.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxTwa9R9LTI/AAAAAAAAABo/Y0f0niimbDM/s200/IMG_0044.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121983022144236850" /&gt;&lt;/a&gt; Und tritt man das erste Mal in die Schlange der Selbstbedienausgabe, so drängt sich auch schnell der Verdacht auf, die restliche Tagesplanung lieber auf Toilettenbesuche zu beschränken. Das Essen wird stilecht aus großen Pötten direkt auf eine zumeist recht saubere Edelstahlplatte geschaufelt, dort zusammengepanscht und vertilgt. Als Freund der Ausländerintegration ißt man dann natürlich auch integrationsbewusst mit der Hand. Apropos Schlangen. Die soll es ja hier auch geben. Und so langsam scheine ich mir mal ne prima Schlangenphobie anzuzüchten. Das Tata-Institut liegt verdammt idyllisch inmitten eines waldartigen Parks, mit Regenwaldgehölzen und steppenartigen, hohen Wiesen. Aber genau in diesen Wiesen (die Daniel, wenn er dann kommt, mal dringenst mähen müsste) erwartet man ja auch diese für Indien typischen, fiesen Schlangen. Nicht so ganz kleine ringelnatterähnliche, die hier auch gelangweilt auf der Straße herum liegen, sondern mal eine ordentliche schwarze Kobra. Das Furchteinflößenste, wessen ich mich bislang konfrontiert sah, war ein Eichhörnchen, mit lustigen Streifen. Ansonsten sieht man hier vor allem Riesentausendfüßler und handgroße blaue Schmetterling. Was man seltener sieht, dafür aber oft hört, sind Vögel, besonders wenn es einem morgens noch eher nach Schlafen zu Mute wäre. Das &lt;i&gt;special feature&lt;/i&gt; an diesen Vögeln ist deren wunderbarer Ruf, bei dem sie nahezu perfekt das Quietschen neuer Schuhe mit Gummisohle zu imitieren vermögen, stundenlang. Was soll's, jetzt wo der Schlafmangel dank Klappstuhlflugzeug, für nen Jetlag sind dreieinhalb Stunden Zeitverschiebung ja eigentlich viel zu wenig, langsam nachlässt, sollte ich ohnehin mal wieder früher aufstehen. Obwohl, was heißt mal wieder, stehe ja schon seit Monaten nicht mehr vor zehn auf? Und merke: Mit der rechten Hand essen, mit der linken greift man sich ja an den Arsch.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-5486423475363555715?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/5486423475363555715/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=5486423475363555715' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/5486423475363555715'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/5486423475363555715'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/10/this-mensa-is-mess.html' title='This mensa is a mess'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxTwa9R9LTI/AAAAAAAAABo/Y0f0niimbDM/s72-c/IMG_0044.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-4036756896994931914</id><published>2007-10-16T11:02:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:51:26.231+05:30</updated><title type='text'>Bangalore, 6:20 am, 21°C</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxThjdR9LPI/AAAAAAAAAA8/8g_1-kMddok/s1600-h/IMG_0040_1.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxThjdR9LPI/AAAAAAAAAA8/8g_1-kMddok/s200/IMG_0040_1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121966675498708210" /&gt;&lt;/a&gt; Die Frisur sitzt. Immernoch. Da soll nochmal einer etwas über das gute Balea Haarspray sagen. Auf meinem Flugbusklappstuhl habe ich natürlich fast kein Auge zugemacht, aber bis jetzt bin ich noch topfit, in freudiger Erwartung auf den Kulturschock. Doch woran erkennt man diesen? Bislang zeigt sich die Stadt mit den sechs bis sieben Millionen Menschen, wer weiß das schon so genau, noch von ihrer besten Seite. Wo man in Deutschland schon alleine zehn Minuten benötigt, um das Thekenservicepersonal dazu zu bringen, den Kopf zu heben und ein paar Frechheiten einzuheimsen, dauert es im fernen Indien gerade einmal fünf Minuten vom Einparken des Fliegers über die Zollabfertigung bis man dann am Taxistand vor dem Flughafen steht. Und nix ist los. Wo sind bitte schön die Menschenmassen auf die man sich schon Tage zuvor mental einzustellen versucht? Aber zumindest der Fahrer weiß es, nicht zu enttäuschen. Indien-Taxi-Ricksha-Gemetzel auf Youtube sind ja ganz nett anzuschauen, sitzt man jedoch live mit Tempo 60 (ich befürchte sogar, dass das &lt;i&gt;mph&lt;/i&gt; sind) in einem klapprigen Indienvehikel, rechts und links nur durch eine Monolage Feinstaub von ebenfalls klapprigen Omnibussen getrennt, hat man ungleich mehr Spaß. Mir wird auch schnell klar, wie so etwas überhaupt funktionieren kann. Der Trick ist, so glaube ich, sich einen knuffigen Blumenhaufen samt Elefantenkopfgottheit (siehe Foto) auf's Armaturenbrett zu zimmern. Ganesh, der sympathische Rüsselträger, der meist mit Lotusblüte und gerne auch einer Schüssel Köttbullar dargestellt wird, gilt nämlich allgemein als Glücksgott und das genau ist es auch, was man im indischen Straßenverkehr braucht. Ganz viel Glück! &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxTiLdR9LQI/AAAAAAAAABE/Yd4k04nzrNE/s1600-h/IMG_0046.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxTiLdR9LQI/AAAAAAAAABE/Yd4k04nzrNE/s200/IMG_0046.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121967362693475586" /&gt;&lt;/a&gt; Und eine ganz ganz besonders laute Hupe! Bevor man in indischen Fahrschulen das Hochschalten oder gar Bremsen erlernt, wird zunächst einmal, noch im ersten Gang, das Hupen gepaukt. Dem staunenden Mitteleuropäer mangelt es dabei zumeist, die Motivation des aktuellen Hup-Ereignisses auch nur zu vermuten. Auf jeden Fall erreichen wir so in kürzester Zeit das altehrwürdige Tata-Institut. Nach dem Einzug in die Gästeresidenz (siehe Foto, das Turmzimmer ist meins ;-) war ich natürlich mehr als gespannt, auch einmal meinen zukünftigen Abzug in Beschlag zu nehmen. &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxTptNR9LRI/AAAAAAAAABM/n5HgnJuvJKI/s1600-h/IMG_0049.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxTptNR9LRI/AAAAAAAAABM/n5HgnJuvJKI/s200/IMG_0049.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121975639095454994" /&gt;&lt;/a&gt; Doch was mich da erwartete, stellt jedes Saarbrücker Partylabor mit einem leicht überheblichen Grinsen in den Schatten. Wundervolle bundgefleckte Luftballons begrüßen einen und die Mahagony-Bench verleiht allem einen äußerst gemütlichen Charme. Ok, die Luftballons sind für's Schutzgas, aber wenn das mal kein mehr als adäquater Ersatz für die schnöde Schlenk-Line ist, was dann. Ihr braucht also meine Line nicht zu glasbläsern, ich steig auf Ballon um. Bestell mal bitte schon jemand einen Satz bundgefleckte bei Heike für mich. Und um keine Zeit zu verlieren, machte ich mich auch gleich an's Werk. Ma richtig schön Cp cracken (siehe Foto). Na gut, Kenner meiner Abzugsmentalität mögen jetzt gehalten sein, zu sagen: "Super, der Deska ist noch keine 24 Stunden im Land und sein Abzug sieht schon wieder aus, als hätte er ihn vollgeschissen!" Doch haltet inne, der war schon so. Ist das nicht klasse, wie zu Hause! &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxTqdNR9LSI/AAAAAAAAABU/hYNJ-kXaFqM/s1600-h/IMG_0050.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxTqdNR9LSI/AAAAAAAAABU/hYNJ-kXaFqM/s200/IMG_0050.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121976463729175842" /&gt;&lt;/a&gt; Ansonsten nehmen mich die äußerst netten neuen Kollegen gerne mal an die Hand, was beim Überqueren der Straße auch lebensnotwendig ist, am Abzug aber merkwürdig anmutet. Hab ja auch schon mal nen Kolben gespült.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-4036756896994931914?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/4036756896994931914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=4036756896994931914' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/4036756896994931914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/4036756896994931914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/10/bangalore-620-am-21c.html' title='Bangalore, 6:20 am, 21°C'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxThjdR9LPI/AAAAAAAAAA8/8g_1-kMddok/s72-c/IMG_0040_1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5752609081460801308.post-563216642406286214</id><published>2007-10-15T11:50:00.000+05:30</published><updated>2008-12-13T10:51:26.974+05:30</updated><title type='text'>Der Kunde ist König</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber entweder wurde ich wohl vor kurzem diesem erlesenen Kreis ausgeschlossenen, oder die große Schar der Dienstleister plant einen ganz großen Putsch. Bald schon werden sich genervte Thekentussen ihr Recht auf vom Kunden ungestörte Arbeitszeit mit Schusswaffengewalt endgültig erkämpfen. Ok, vielleicht war ich etwas blauäugig, zu glauben, bei schlampiger Nichthinterlegung meines Flugtickets wäre entsprechender Schalter meiner neuen Lieblingsairline, Gulf-Air, zuständig. Mit nichten! Auch der Kauf eines zweiten 600-Euro-Tickets konnte der netten Check-Innerin nur ein freundliches "Was geht mich dein verschissener Flug an: Ich mach jetzt Mittag"-Lächeln abgeizen. Wie ich vor einigen Tagen vor einem weisen Halbinder aber gelernt habe, hilft in solchen Fällen leider nur ein ebenso freundliches "Bitte lassen sie sich von mir nicht ihr prima Leben versauen"-Zurücklächeln, und nach zwei Wochen intensivsten Trainings, tut es auch schon nicht mehr ganz so weh. &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxMjgNR9LMI/AAAAAAAAAAc/7dTsy3eCNRo/s1600-h/IMG_0038.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxMjgNR9LMI/AAAAAAAAAAc/7dTsy3eCNRo/s200/IMG_0038.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121476237478145218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Eine gute Übung für Bengaluru. Vielleicht wäre ich besser mit dem Fahrrad gefahren, dann wäre ich wahrscheinlich bereits in Indien, aber das ist mir ja leider entwendet worden. Dank meines absolut druckfrischen, ja nahezu jungfräulichen Reisecoupons durfte ich dann aber auch in einem mit wie ich glaube echtem Blattgold überzogenen Airbus meinen Flug nach Bahrain antreten. Lustig die Araber. Als einzigen Wermutstropfen musste leider wegen der Umbuchung auf das zuvor hart erkämpfte Vegetariermenü verzichtet werden, alternativ kredenzte man Fisch, für mich dann eben ohne Fisch. Nach einem munteren Sightseeing-Flug über die Golanhöhen und den Irak wurde nach kurzem Bahrain erreicht, 31°C, die Frisur sitzt. &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxMj69R9LNI/AAAAAAAAAAk/6TEk6n5behg/s1600-h/IMG_0039.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxMj69R9LNI/AAAAAAAAAAk/6TEk6n5behg/s200/IMG_0039.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121476697039645906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Bahrainianer haben ja ganz dufte Kunstinselparadiese und kuschlige 21-Sterne Hoteltempel, aber darüber wohl vergessen die Stromrechnung zu bezahlen, denn hier ist's schon um kurz vor sechs stockdunkel. Wir sind doch nicht in Schweden? Somit fiel auch mein geplanter Nacktbadeversuch während der fünfeinhalbstündigen Halbzeitpause ins Wasser. Vielleicht auch besser so, die Araber sind da ja wohl auch etwas komisch. Mit einem gefiederten Linienbus mit Klappstuhl, Pastellstreifen und natürlich der schicken Blattgoldapplikation wurde dann die nächtliche Überreise in den Subkontinent meines Vertauens vollzogen. Und merke: Vollverschleierte Muslima stehen nicht sonderlich auf Smalltalk.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzMwL7ilcAI/AAAAAAAAAIc/oKtPtVj2UYE/s1600-h/cow.gif"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RzMwL7ilcAI/AAAAAAAAAIc/oKtPtVj2UYE/s400/cow.gif" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5130497382024572930" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5752609081460801308-563216642406286214?l=jandeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jandeska.blogspot.com/feeds/563216642406286214/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5752609081460801308&amp;postID=563216642406286214' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/563216642406286214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5752609081460801308/posts/default/563216642406286214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jandeska.blogspot.com/2007/10/der-kunde-ist-knig.html' title='Der Kunde ist König'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_DVsaW4R1OVU/RxMjgNR9LMI/AAAAAAAAAAc/7dTsy3eCNRo/s72-c/IMG_0038.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
